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Wallfahrtskirche Neusaß – stiller Ursprung des Klosters Schöntal

  • Natur & Sehenswürdigkeiten
  • Eintritt frei

Oberhalb des Jagsttals liegt die Wallfahrtskirche Neusaß zwischen Wiesen, Feldern und den früheren Fischweihern des Klosters Schöntal. Der kleine Ort gilt als dessen Ursprungsplatz: Nach der Überlieferung begannen die Mönche hier zunächst mit einer einfachen Holzkirche und Unterkunft, bevor das Kloster 1157 ins Tal verlegt wurde. Die heutige Kirche besitzt einen spätgotischen Kern und wurde später mehrfach verändert. Ihr ruhiger Standort macht sie zu einem eigenen Ziel abseits des großen Klosterensembles.

Im Inneren stehen verschiedene Zeiten nebeneinander. Der Chor wurde im 17. Jahrhundert neu gewölbt, die Kirche zu Beginn des 18. Jahrhunderts vergrößert. Der Hochaltar von 1906 zeigt Formen des Jugendstils; das verehrte Gnadenbild, eine Pietà, ist deutlich älter. Zur Umgebung gehören eine alte Linde und das Heiligenbrünnlein nördlich der Kirche. Die dortige Quellfassung mit Marienfigur ist Teil der Wallfahrtstradition. Ein Besuch bietet Gelegenheit, Architektur, Andachtsort und Landschaft zusammen wahrzunehmen. Die Kirche ist tagsüber täglich geöffnet und der normale Besuch kostenlos. Während Gottesdiensten und Andachten steht die religiöse Nutzung im Mittelpunkt. Für den Weg über das Gelände sind die vorhandenen Wege und die ruhige Atmosphäre des Wallfahrtsorts zu respektieren.

Oberhalb des Jagsttals liegt die Wallfahrtskirche Neusaß zwischen Wiesen, Feldern und den früheren Fischweihern des Klosters Schöntal. Der kleine Ort gilt als dessen Ursprungsplatz: Nach der Überlieferung begannen die Mönche hier zunächst mit einer einfachen Holzkirche und Unterkunft, bevor das Kloster 1157 ins Tal verlegt wurde. …

Aktionen & Termine

Gut zu wissen

  • Tagsüber täglich geöffnet; keine unbelegten festen Uhrzeiten. Gottesdienste und Andachten haben Vorrang.
Schöntal-Neusaß, 74214
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Oktober 2026