Götzis bietet Familien Natur- und Geschichtserlebnisse am Rand des Rheintals. Die Örflaschlucht, die Mathionswiesen und die Ruine Neu-Montfort lassen sich auf Wanderwegen entdecken. Entscheidend ist die passende Streckenwahl: Die größere Runde enthält Anstiege und Bergwanderwege. Mit kleineren Kindern ist ein einzelner, aktuell freigegebener Abschnitt oft die bessere Wahl.
Auf einen Blick
- Örflaschlucht: Der Weg folgt einer markanten Schluchtlandschaft; aktuelle Freigaben nach Bauarbeiten sind zu beachten.
- Mathionswiesen: Wiesen und Waldränder zeigen eine andere Seite der Landschaft oberhalb von Götzis.
- Ruine Neu-Montfort: Die Burgreste bilden ein Ziel für einen Blick in die Geschichte des Ortes.
- Loykapelle und Ausblicke: Kulturpunkte und Landschaftsbilder ergänzen eine sorgfältig ausgewählte Wanderrunde.
Zwischen Schlucht und offenen Wiesen
In der Örflaschlucht bestimmt das Wasser das Landschaftsbild. Der offizielle Routenvorschlag verbindet den Schluchtbereich mit Wegen am Mitzgebach und den Mathionswiesen. Mit Kindern könnt ihr die Unterschiede zwischen engem Tal, Wald und offenem Gelände beobachten. Eine solche Runde ist eine Wanderung mit Steigungen und stellenweise Bergwanderwegen. Festes Schuhwerk und eine zur Kondition der Kinder passende Strecke gehören deshalb zur Planung.
Der Zugang wurde nach Arbeiten am Hochwasserschutz wieder freigegeben. Für abschließende Arbeiten im Herbst kündigte die Gemeinde weitere kurze Sperren an. Entscheidend sind die aktuelle örtliche Beschilderung und die jüngsten Mitteilungen der Gemeinde. Der Hochwasserschutzdamm darf nicht betreten werden. Falls ein Abschnitt gesperrt ist, kürzt ihr den Ausflug auf andere freigegebene Wege, statt durch den Baustellenbereich auszuweichen. Bei starkem Regen ist eine Runde abseits des engen Bachbereichs die vernünftigere Wahl.
Burgreste und kleine Kulturpunkte am Weg
Die Ruine Neu-Montfort erinnert an die mittelalterliche Geschichte oberhalb von Götzis. Schon die erhaltenen Mauern und der mächtige Turmkörper bieten Gesprächsstoff: Wie wurde eine Burg versorgt, und weshalb lag sie über dem Tal? Plant die Ruine als Ziel an freigegebenen Wegen ein. Eine Besteigung des Turms oder ein dauerhaft zugänglicher Innenbereich sind damit nicht verbunden. Mauern und abgesperrte Bereiche bleiben unbetreten.
Der regionale Wandervorschlag führt außerdem über die Arbogastsenke und den Therenberg zur Loykapelle. So lassen sich Landschaft und Ortsgeschichte verbinden. Für jüngere Kinder kann ein einzelnes Ziel genügen; ältere Wanderkinder können mehrere Punkte zu einer größeren Runde zusammenstellen. Auf den Wiesen bleibt ihr auf vorhandenen Wegen. Die vollständige Strecke ist keine ebene Kinderwagenrunde und benötigt mehr Zeit und Kondition als ein Spaziergang im Ortszentrum.