Tulln an der Donau bietet Familien viel Auswahl zwischen Garten, Stadtgeschichte und Wasser. Auf der Garten Tulln verbinden sich unterschiedliche Gärten mit einem großen Spielbereich und einem Baumwipfelweg. Im Stadtmuseum mit Römermuseum geht es um das frühere Comagenis und die Menschen, die hier lebten. An der Donaulände könnt Ihr zwischendurch nach draußen, während das Aubad im Sommer zum eigenen Badetag einlädt. Wählt einen Schwerpunkt und ergänzt ihn um eine überschaubare zweite Station, damit genügend Zeit zum Spielen und Entdecken bleibt.
Auf einen Blick
- Die Garten Tulln: Gartenwelten, Abenteuerspielplatz und Baumwipfelweg.
- Stadtmuseum Tulln – Römermuseum: Geschichte des römischen Comagenis mit anschaulichen Darstellungen.
- Donaulände und Spielplätze: Spaziergänge und Spielpausen in der Gartenstadt.
- Aubad und Erholungspark: Badesee, Spielbereiche und sommerliche Wasserrutschen.
Gärten, Spielgeräte und ein Blick von oben
Auf der Garten Tulln könnt Ihr verschiedene Gartenideen kennenlernen und zwischendurch den Abenteuerspielplatz besuchen. Kletterelemente, Schiffswrack und Schaukeln bieten ganz andere Eindrücke als die bepflanzten Bereiche. Der angrenzende Naturspielplatz nimmt Hügel und Mulden in das Spielen auf. Gebt den Kindern ausreichend Zeit für ihren Lieblingsbereich, statt die gesamte Anlage möglichst schnell abzulaufen. Wetter und mögliche Sperren einzelner Einrichtungen gehören dabei zur Planung.
Der Baumwipfelweg eröffnet einen Blick in die Kronen der Auwaldbäume und über die Umgebung. Schautafeln stellen Bäume und Gartenvögel vor. Die Aussichtsplattform ist über Treppen und einen Aufzug erreichbar. Entscheidet gemeinsam, ob der erhöhte Rundgang für alle angenehm ist. Auch ohne jede Attraktion auszuprobieren kann ein Gartentag abwechslungsreich werden, wenn Ihr Pflanzen, Geräusche und Formen mit offenen Augen wahrnehmt.
Römer kennenlernen und draußen weiterentdecken
Das Stadtmuseum Tulln mit dem Römermuseum zeigt, wie Menschen an der Donaugrenze des Römischen Reiches lebten. Comic-Animationen, Dioramen und Figuren machen historische Themen anschaulich. Für Familien werden ausgewiesene Führungen und Ferienprogramme angeboten. Diese haben eigene Bedingungen und ersetzen nicht den Blick auf die reguläre Museumssaison. Gerade für Kinder, die gern Fragen stellen, kann ein passender Vermittlungstermin interessanter sein als ein unvorbereiteter Rundgang.
An der Donaulände und auf den öffentlichen Spielplätzen lässt sich der Museumsbesuch mit Bewegung ergänzen. Im Sommer bietet das Aubad mit Badesee, Rutschen, Sandstrand und Spielbach einen weiteren Schwerpunkt. Begleitet jüngere Kinder am Wasser und richtet Eure Auswahl nach ihrer Schwimmfähigkeit. Ein ausgedehnter Badetag braucht genügend Zeit für Pausen und sollte nicht nur als kurzer Abschluss nach mehreren anderen Zielen eingeplant werden.