Der Ringpark in Würzburg gehört zu den wenigen gut erhaltenen Ringparkanlagen Deutschlands aus dem 19. Jahrhundert. Der Schwede Jöns Lindahl begann 1878 mit der Anlage im Stil eines Landschaftsgartens. Künstliche Erhöhungen, sanft geschwungene Wege, Gewässer und der Wechsel von dichten Baumgruppen zu großen Freiflächen eröffnen bis heute gezielte Ausblicke. Der Park umfasst rund 27 Hektar und liegt mitten in der Stadt. Nach einem Bummel durch Würzburg bietet er eine Rast im Grünen, für den Ringpark sollten Sie sich aber ruhig etwas mehr Zeit nehmen. Der Eintritt ist frei, der Park ist ganzjährig frei zugänglich. Parkplätze und Gastronomie finden sich direkt am Park oder in der Nähe. Baumkundliche Führungen bietet der Naturwissenschaftliche Verein Würzburg nach Absprache an.
Dein Besuch
Für einen Einstieg kannst du den Ringpark am Röntgenring ansteuern. Von dort entscheidest du, ob du nur eine kleine Runde gehst oder weitere Parkbereiche erkundest. Weil sich die Anlage über einen längeren Bogen erstreckt, lohnt es sich, vorab einen passenden Rückweg oder einen Ausgang nahe deinem nächsten Stadtziel auszuwählen.
Der Park ist grundsätzlich ganzjährig frei zugänglich. Plane deine Route nach Wetter, Jahreszeit und gewünschter Strecke; die einzelnen Gartenbereiche und Spielmöglichkeiten liegen verteilt. Für einen Pflanzenrundgang lohnt sich ein langsames Tempo mit Blick auf Baumformen und Blätter. Wenn du Klein Nizza besuchen möchtest, berücksichtige diesen Abschnitt bei der Wegeplanung.
Foto: Jan (WürzburgWiki). Bildquelle · CC BY-SA 3.0 Deutschland. Bouleplatz im Husarenwäldchen des Ringparks. Original unverändert übernommen; die Webdarstellung kann skaliert und zugeschnitten werden.