Zwischen Benningen und Memmingen liegt eine Landschaft, die vom stetigen Zufluss des Grundwassers lebt. Im Benninger Ried treffen Kalkquellen, nasse Wiesen und besondere Moorlebensräume aufeinander. Bekannt ist das Gebiet für die Riednelke: Die seltene Form der Purpurgrasnelke hat hier ihr letztes natürliches Vorkommen.
Für einen Besuch bieten sich die vorgesehenen Wege und die Beobachtungsplattform an. Sie ermöglichen Einblicke, ohne die empfindlichen Flächen zu betreten. Das Benninger Riedmuseum an der Riedkapelle vermittelt Hintergründe zu Pflanzen, Tieren und der Entstehung des Gebietes. Geführte Angebote vertiefen den Blick auf diese ungewöhnliche Landschaft.
Am Riedmuseum beginnen
Der Kartenpunkt liegt an der Riedkapelle und dem Museum. Von dort lässt sich der Besuch anhand der Informationen vor Ort planen. Museum, Kapelle und Führungen haben eigene Besuchsbedingungen; prüfe die aktuellen Angaben vor der Anreise.
Beobachten, ohne Spuren zu hinterlassen
Bleibe auf den ausgewiesenen Wegen und nutze die Beobachtungsplattform. Die nassen Moorflächen sind kein frei begehbares Gelände. Pflanzen dürfen nicht gepflückt oder ausgegraben werden. Welche Blüten oder Tiere zu sehen sind, hängt von Jahreszeit, Wetter und etwas Geduld ab.
Foto: Johannes Böckh & Thomas Mirtsch / CC BY-SA 3.0. Bildquelle. Für die Webdarstellung gegebenenfalls verkleinert und in WebP umgewandelt.
Ausstattung und Merkmale
- Kalkquellen und Moorlebensräume: Das Grundwasser prägt die nassen Wiesen und besonderen Lebensräume des Schutzgebiets.
- Seltene Riednelke: Das Gebiet bewahrt das letzte natürliche Vorkommen der hier heimischen Riednelke.
- Beobachtungsplattform: Ein vorgesehener Aussichtspunkt ermöglicht Einblicke in die geschützte Pflanzenwelt.
- Benninger Riedmuseum: Die Ausstellung an der Riedkapelle erklärt Natur, Landschaft und Geschichte des Gebiets.