Warth am Arlberg liegt mitten in einer Berglandschaft, die sich mit Kindern auf ganz unterschiedliche Weise entdecken lässt. Rund um die Steffisalp verbinden sich kleine Bewegungsaufgaben mit einem Ausflug ins Wandergebiet. Murmele, das Maskottchen der Ferienregion, begleitet Euch beim Stempelsammeln und auf einem eigenen Abenteuerweg. Für weitere Klettererlebnisse geht es in den Nachbarort Schröcken. Wählt die Ziele passend zu Alter, Kondition und Wetter und plant ausreichend Zeit für die Wege zwischen den Stationen ein.
Auf einen Blick
- Kletter-Parcours Steffisalp: Balancieren und Klettern bei der Bergstation des Steffisalp-Express.
- Murmele Pass: Wanderstationen und Stempel sammeln in Warth-Schröcken.
- Murmele Abenteuerweg in Schröcken: Spiel- und Bewegungsstationen auf einem etwa zwei Kilometer langen Weg.
- Abenteuerpark Schröcken: Hochseilgarten im Nachbarort mit Parcours für Kinder ab sechs Jahren.
Bewegung und Stempelabenteuer am Berg
An der Bergstation des Steffisalp-Express wartet ein Motorik-Parcours mit Balancierstrecken, Kletternetzen und weiteren Geschicklichkeitselementen. Hier können Kinder Gleichgewicht und Koordination ausprobieren. Die Eltern bleiben dabei und helfen, wenn eine Station noch zu schwierig ist. Plant den Besuch zusammen mit einer Wanderung, deren Länge und Höhenmeter wirklich zu Eurer Familie passen. Nicht jede ausgeschilderte Bergtour ist automatisch ein kurzer Kinderweg.
Der Murmele Pass gibt Euren Wanderungen ein gemeinsames Ziel. An ausgewählten Stationen der Region werden Stempel gesammelt, etwa bei Hütten und Bewegungsangeboten. Den Pass bekommt Ihr in den Tourismusbüros und bei örtlichen Vermietern. Sucht einzelne erreichbare Ziele aus, statt alle Stationen an einem Tag verbinden zu wollen. Gerade mit kleinen Kindern ist eine überschaubare Etappe mit Zeit für Naturbeobachtungen oft die angenehmere Wahl.
Abenteuer im benachbarten Schröcken
Der Murmele Abenteuerweg liegt ausdrücklich in Schröcken und führt von Nesslegg nach Heimboden. Auf rund zwei Kilometern laden unter anderem Balancierbalken, Wippe und klingende Kuhglocken zum Mitmachen ein. Die Geräte sind für Kinder gestaltet; Erwachsene begleiten und unterstützen, benutzen sie aber nicht selbst. Beachtet die Anreiseempfehlung mit Parkplatz in Heimboden und Busfahrt zum Ausgangspunkt, damit Ihr am Start keinen ungeeigneten Stellplatz suchen müsst.
Auch der Abenteuerpark befindet sich in Schröcken. Seine Hochseilgartenangebote richten sich an Kinder ab sechs Jahren; für einzelne Parcours gelten zusätzliche Anforderungen. Klärt beim Betreiber, welcher Bereich zur Größe und Erfahrung Eurer Kinder passt und ob eine Reservierung nötig ist. Ein Kletterparkbesuch braucht eigene Zeit für Einweisung, Ausrüstung und Pausen. Für einen entspannten Familientag reicht deshalb oft ein Hauptziel, ergänzt um einen kleinen Spaziergang oder eine Rast.