Hoch über Königstein liegt ein weitläufiger Ort für gemeinsame Entdeckungen: die Festung Königstein. Familien können hier Geschichte in Ausstellungen kennenlernen, mit den Figuren Fortis und Kuno rätseln und zwischen den Gebäuden eigene Bauideen ausprobieren. Auch ein historisch gestalteter Nutzgarten gehört zur Anlage. Diese Auswahl konzentriert sich auf verschiedene Familienangebote innerhalb der Festung. Sie lässt sich je nach Alter und Interesse zusammenstellen, ohne jeden Raum oder sämtliche Stationen an einem Tag besuchen zu müssen.
Auf einen Blick
- Digitale Schnitzeljagd mit Fortis und Kuno: Kinder von sechs bis zwölf Jahren können die Festung bei einer digitalen Spurensuche erkunden. Das Angebot verbindet Fragen und Aufgaben mit der Bewegung über das Außengelände.
- Kinderstationen in den Ausstellungen: Mehrere Ausstellungsbereiche greifen die Geschichte der Festung anschaulich auf. Dazu gehören die große Geschichtsausstellung und Stationen unter anderem im Alten Zeughaus und Brunnenhaus.
- Bastion Bricks zum Bauen: Auf dem Außengelände stehen große Bausteine für eigene Konstruktionen bereit. Der Spielbereich bildet einen praktischen Gegenpunkt zum Schauen und Zuhören in den Museumsräumen.
- Nutzgarten am Schatzhaus: Der Garten erinnert an die Versorgung der Festungsbewohner. Kräuter, Gemüse und Obst verdeutlichen, dass hinter den Mauern auch ganz alltägliche Aufgaben erledigt werden mussten.
Mit Figuren, Fragen und Kinderstationen unterwegs
Die digitale Schnitzeljagd gibt dem Rundgang einen spielerischen Rahmen. Klärt vor Beginn die technischen Voraussetzungen und haltet ein geeignetes, ausreichend geladenes Smartphone bereit. Die Aufgaben eignen sich besonders für Kinder im genannten Grundschulalter und etwas darüber. Ihr könnt gemeinsam lesen, beobachten und entscheiden, wohin die Spur als Nächstes führt.
Als weitere Begleitung bietet die Festung einen Kinder-Audioguide mit Max, Marie und Kommandant Alfred von Oer. Die Erzählungen helfen dabei, die Gebäude mit Menschen und Ereignissen zu verbinden. Wählt für Euren Besuch gezielt einige Ausstellungen aus. Die Geschichte der Anlage umfasst viele Jahrhunderte; kleine Entdeckungsaufträge machen die Fülle für Kinder leichter überschaubar.
Bauen, Pflanzen entdecken und die Anlage einteilen
Zwischen zwei Innenbesuchen bringt der Baubereich Bewegung und freies Gestalten ins Programm. Mit den großen Steinen lassen sich Formen und Bauideen ausprobieren. Dabei bleibt Ihr auf dem dafür vorgesehenen Gelände. An Mauern, Aussichtspunkten und Geländeabstufungen brauchen Kinder eine ihrem Alter entsprechende Begleitung.
Im Nutzgarten könnt Ihr anschließend nach bekannten Küchenpflanzen suchen und überlegen, wie Menschen auf einer Festung versorgt wurden. Die Anlage wurde anhand historischer Bildvorlagen gestaltet. Sie bietet damit einen weiteren Blick auf das Leben hinter den Mauern. Prüft vorab Öffnung, Eintritt und Zugangsmöglichkeiten der Festung sowie die Verfügbarkeit der gewünschten Angebote. Eine Besichtigung des Geländes bedeutet nicht automatisch, dass jede Führung und jeder Sonderbereich eingeschlossen ist.