Wie wohnten Menschen vor Jahrhunderten, und wie entsteht ein Ton im Klavier? In Zwickau lassen sich solche Fragen mit einem Familienausflug verbinden. Die Priesterhäuser führen in frühere Lebenswelten, das Robert-Schumann-Haus erzählt von Musik und einer berühmten Künstlerfamilie. Anschließend bietet der Schwanenteichpark Platz für einen Spaziergang und eine Spielpause. Für betreute Museumsprogramme lohnt sich eine rechtzeitige Absprache.
Auf einen Blick
- Priesterhäuser am Dom: Vier spätmittelalterliche Wohngebäude beherbergen das Museum für Stadt- und Kulturgeschichte. Restaurierte und eingerichtete Räume eröffnen Einblicke in die Lebenswelt vergangener Jahrhunderte.
- Robert-Schumann-Haus: Im Geburtshaus des Komponisten gehören Handschriften, Porträts und persönliche Gegenstände zur Ausstellung. Das Geburtszimmer ist mit Besitzstücken von Robert und Clara Schumann ausgestattet.
- Musik und Kreativität im Museum: Buchbare Kinderprogramme behandeln unter anderem Instrumente, Briefe und die Familie Schumann. Bei passenden betreuten Formaten können auch Mechanikmodelle oder der Bau einfacher Instrumente eine Rolle spielen.
- Schwanenteichpark mit Spielburg: Geschwungene Wege, Wiesen und Wasserblicke ergänzen den Museumsbesuch. Die Spielburg auf der Melzerwiese ist ein konkretes Ziel für eine Pause mit Bewegung.
Vergangene Lebenswelten gemeinsam anschauen
Die Priesterhäuser stehen mitten in Zwickau gegenüber dem Dom St. Marien. Statt alle Themen auf einmal zu bearbeiten, könnt Ihr Euch beim Rundgang auf das frühere Wohnen konzentrieren. Vergleicht die Räume und ihre Einrichtung mit Eurem Alltag und sammelt Fragen für das Museumsteam.
Im Robert-Schumann-Haus wird die Begegnung mit Geschichte musikalisch. Originale Gegenstände erzählen vom Komponisten, der Pianistin Clara Schumann und ihrem Umfeld. Auch Bücher aus dem Umfeld der früheren Buch- und Verlagshandlung gehören zu den Einblicken in die Familie. Konzerte und besondere Führungen haben jeweils ein eigenes Programm.
Klingen, Schreiben und draußen weiterspielen
Die Kinderangebote des Hauses sind thematisch und nach Altersgruppen gegliedert. Bei einer Führung zu Instrumenten werden historische Tasteninstrumente erläutert; andere Formate beschäftigen sich mit Briefen und Schreiben wie zu Schumanns Zeit. Solche Aktivitäten brauchen die passende Buchung. Ein normaler Ausstellungsbesuch bedeutet keinen freien Zugriff auf historische Instrumente.
Der Schwanenteichpark ist danach ein anderer Erfahrungsraum. Ihr könnt einen überschaubaren Abschnitt des Wegenetzes auswählen, auf das Wasser schauen und an der Melzerwiese spielen. Die Parkanlage besitzt unterschiedliche Bereiche; eine Spielpause lässt sich ohne vollständige Umrundung aller Wege gestalten. Achtet an den Ufern auf jüngere Kinder und berücksichtigt bei Museumsbesuchen vorher die jeweiligen Öffnungen.