Zwischen Orangerie und Theater liegt der historische Küchengarten von Gera. Die öffentliche Gartenanlage kannst du unabhängig von einem Museums- oder Theaterbesuch kostenlos kennenlernen. Wege, Rasenflächen und alte Bäume rahmen den Blick auf die Orangerie. Die Brunnenanlage bildet einen markanten Mittelpunkt. Der Park hat eigene Zugänge; die Öffnung der Kunstsammlung ist davon zu unterscheiden.
Seine Geschichte reicht bis ins siebzehnte Jahrhundert zurück. Ursprünglich versorgte der Nutzgarten das Schloss Osterstein, die damalige Residenz des Hauses Reuß. Später entwickelte sich daraus ein repräsentativer Garten mit geordneten Achsen und Schmuckpflanzungen. Zur Bundesgartenschau wurden historische Gestaltungsmerkmale wieder stärker sichtbar gemacht. Der heutige Garten verbindet diese höfische Vergangenheit mit seiner Nutzung als öffentlicher Erholungsraum.
Bei einem Rundgang kannst du die Blickbeziehungen zwischen Gebäuden, Bäumen und Gartenflächen entdecken. Die Pflanzungen und das Wasserspiel verändern ihre Wirkung im Jahreslauf. Halte dich an freigegebene Wege und beachte die Schließhinweise an den Toren. Eine öffentliche Gartenanlage bedeutet keine durchgehende nächtliche Öffnung. Für die Innenräume der Orangerie, Ausstellungen und Veranstaltungen gelten gesonderte Bedingungen. Auch gastronomische Angebote gehören zu eigenen Betrieben. Schone Beete und Gehölze und halte die Wege für Menschen mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Gehhilfe frei.