Ein runder See, offene Hänge und eine kleine Kapelle am Nordufer: Das Weinfelder Maar gehört zu den charakteristischen Landschaftsbildern der Vulkaneifel. Es liegt zwischen den anderen Dauner Maaren und ist mit seiner erhöhten Lage schon vom Kraterrand gut zu überblicken. Auf den öffentlichen Wegen kannst Du das Naturziel kostenlos erkunden. Der knapp zwei Kilometer lange Uferpfad bietet immer neue Perspektiven auf Wasser, Wiesen und den bewaldeten Rand des Kessels.
Entstanden ist das Maar durch eine gewaltige Wasserdampfexplosion, als aufsteigendes Magma auf Wasser traf. Nach dem Ende der vulkanischen Aktivität füllte sich der Trichter mit Wasser. Heute reicht der See tief in den Untergrund, während der umgebende Hang die Form des ehemaligen Explosionskraters erkennen lässt. Die kleine Martinskapelle erinnert an das verschwundene Dorf Weinfeld. Der weiterhin genutzte Friedhof erklärt auch die Bezeichnung Totenmaar.
Das Gebiet steht unter Naturschutz. Baden und andere Wassersportarten sind hier nicht erlaubt; der Besuch gilt dem Landschaftserlebnis und dem Spaziergang. Bleibe auf den Wegen und halte Abstand zu den zur Landschaftspflege eingesetzten Weidetieren. An Kapelle und Friedhof ist besondere Rücksicht angebracht. Ausgewiesene Parkmöglichkeiten liegen an der L64 und auf dem Maarsattel; von dort erreichst Du das Maar zu Fuß.