Die Burgruine Hohenkrähen krönt einen steilen Phonolithkegel im Hegau nördlich von Singen. Bereits von unten ist die Lage eindrucksvoll: Die Mauerreste stehen hoch über den umliegenden Feldern und Wäldern. Oben reicht der Blick bei gutem Wetter über die Vulkanlandschaft bis zum Bodensee und zu den Alpen.
Der Weg führt durch die tiefer gelegene Vorburg und anschließend deutlich steiler hinauf zur Hauptburg. Erhalten sind Teile der Mauern und Toranlagen. Der Hohenkrähen ist damit zugleich Natur- und Geschichtsziel, verlangt aber einen sicheren Tritt und Freude an einem anspruchsvolleren Schlussanstieg.
Zugang und Sicherheit
Die Wanderung und Außenbesichtigung auf den freigegebenen Wegen sind kostenlos. Ab der Vorburg ist der Weg sehr steil und nur für geübte Wanderer geeignet. Trage griffiges Schuhwerk; bei Nässe, Eis oder Gewitter ist der Aufstieg keine geeignete Wahl. Bleibe auf dem Pfad und klettere nicht auf die alten Mauern.
Vorburg und Naturschutz
Die Vorburg wird von der Pfadfinderschaft Grauer Reiter genutzt. Die Häuser und Gruppenflächen sind keine allgemeinen Besichtigungsräume. Respektiere die Nutzung, Hinweise und mögliche Sperrungen vor Ort. Im Naturschutzgebiet bleibt die empfindliche Vegetation neben dem Wanderweg unberührt. Die Kartenmarkierung zeigt die Ruine, keine Zufahrt für Autos.
Ausstattung und Merkmale
- Markanter Vulkankegel: Steiler Berg aus dem Vulkangestein Phonolith.
- Mauern und Toranlagen: Erhaltene Reste von Vorburg und Hauptburg.
- Weites Hegau-Panorama: Bei klarer Sicht bis zum Bodensee und den Alpen.
- Anspruchsvoller Burgpfad: Steiler Schlussanstieg für geübte Wanderer.