St. Georgenberg erhebt sich auf einem Felsen oberhalb von Stans. Das Benediktinerkloster ist bis heute ein lebendiger Wallfahrtsort. Schon der Weg über die überdachte Hohe Brücke gehört zum Eindruck des Besuchs: Die Anlage liegt abseits der Talorte zwischen Wald und Schluchten.
Die barocke Klosterkirche bewahrt die zentralen Wallfahrtszeichen des Georgenbergs. Oberhalb steht die ältere Lindenkirche, in der historische Bausubstanz und moderne Kunst zusammentreffen. Wer sich für Kirchenkunst interessiert, findet hier ebenso Anknüpfungspunkte wie Menschen, die bewusst einen ruhigen Ort aufsuchen. Der Tagesablauf der Gemeinschaft und die Gottesdienste prägen den Platz; der Besuch verbindet deshalb eine Wanderung mit Rücksicht auf einen aktiven Klosterort.
Dein Besuch
Der Kartenpunkt bezeichnet die Klosterkirche oben am Felsen. Die Anreise endet zunächst an einem Ausgangspunkt im Tal beziehungsweise am Parkplatz Weng; von dort geht es zu Fuß weiter. Die offizielle Anreiseseite beschreibt den Pilgerweg und den anspruchsvolleren Zustieg durch die Wolfsklamm.
Plane Hin- und Rückweg passend zu Kondition, Wetter und Tageslicht. Wer durch die Klamm aufsteigt, muss für den Abstieg einen anderen Weg wählen. Für einen Kirchenbesuch empfiehlt sich zusätzlich ein Blick auf den Gottesdienstkalender. Verhalte dich in den Kirchen ruhig und respektiere Bereiche, die der Klostergemeinschaft vorbehalten sind.
Foto: Hermann Hammer / CC BY-SA 4.0. Bildquelle. Für die Webdarstellung gegebenenfalls verkleinert und in WebP umgewandelt.
Ausstattung und Merkmale
- Wallfahrtskirche: Die barocke Hauptkirche ist Mittelpunkt des Wallfahrtsortes.
- Lindenkirche: Die ältere Kirche verbindet historische Architektur mit moderner Kunst.
- Hohe Brücke: Eine überdachte historische Holzbrücke führt zur Anlage.
- Pilgerweg ab Weng: Ein Waldweg erschließt das Kloster auch außerhalb der Klammroute.
- Lage auf dem Felsen: Die Klosterbauten liegen markant über den bewaldeten Schluchten.
- Lebendige Gemeinschaft: Benediktiner, Gebetszeiten und Wallfahrten bestimmen den Ort bis heute.