Die Aachquelle, auch Aachtopf genannt, liegt am Rand der Stadt Aach im Hegau. Sie gilt als wasserreichste Karstquelle Deutschlands. An der Oberfläche bildet das austretende Wasser einen kleinen Quellsee, aus dem die Radolfzeller Aach ihren Weg in Richtung Bodensee beginnt.
Besonders spannend ist die unsichtbare Verbindung zur Donau: Ein Teil des Wassers, das dort im Kalkgestein versinkt, fließt unterirdisch zur Aachquelle. Rund um den Quelltopf kannst du diesen ungewöhnlichen Ort vom Ufer aus betrachten. Je nach Licht und Wasserführung verändert sich das Bild der Quelle; die Spazierwege machen den Besuch auch ohne lange Wanderung möglich.
Besuch und Kosten
Die Quelle lässt sich von den öffentlichen Uferwegen kostenlos besichtigen. Eine Einkehr an der angeschlossenen Gastronomie ist ein separates Angebot. Für einen ruhigen Halt reichen bequemes Schuhwerk und etwas Zeit zum Schauen; beachte die örtliche Wegführung und bleibe am Ufer.
Anreise und Geologie
Die Aachquelle liegt am nordöstlichen Ortsrand von Aach. Der Quelltopf ist das Ziel dieses Eintrags; die unterirdischen Höhlen sind kein frei zugängliches Besucherangebot. Wer genauer verstehen möchte, wie Donauversinkung und Karstquelle zusammenhängen, findet beim Landesamt für Geologie die fachlichen Hintergründe.
Foto: JoachimKohler-HB / CC BY-SA 4.0. Bildquelle · CC BY-SA 4.0. Für die Webdarstellung gegebenenfalls verkleinert und in WebP umgewandelt.
Ausstattung und Merkmale
- Wasserreiche Karstquelle: Deutschlands stärkste Quelle dieses Typs.
- Unterirdische Verbindung: Wasser aus der Donauversinkung tritt hier wieder aus.
- Quellsee des Aachtopfs: Blick auf den Ursprung der Radolfzeller Aach.
- Wege am Quelltopf: Kurzer Naturbesuch direkt am Rand von Aach.
Bildnachweis
Foto: JoachimKohler-HB / CC BY-SA 4.0. Bildquelle: Wikimedia Commons. Für die Webdarstellung in WebP umgewandelt und gegebenenfalls verkleinert oder automatisch zugeschnitten.