Stolpen verbindet eine markante Burg mit kleinen Entdeckungen in den Gassen darunter. Beim Stadtspiel suchen Familien nach schmiedeeisernen Mäusen und lösen gemeinsam Aufgaben. Auf der Burg begegnen Euch die Geschichte der Gräfin Cosel und das Gestein, auf dem die Anlage steht. Öffentliche Spielplätze ergänzen die Auswahl um eine Pause in Bewegung. Plant Burg und Stadtrunde nach Euren Interessen; historische Treppen und Wege stellen andere Anforderungen als ein kurzer Halt am Spielplatz.
Auf einen Blick
- Mäusesuche beim Stadtspiel: Das Stadtspiel richtet sich besonders an Familien mit Kindern von fünf bis zwölf Jahren. Versteckte schmiedeeiserne Mäuse geben den Anstoß für eine gemeinsame Rätselrunde.
- Burg Stolpen: Höfe, Türme und Ausstellungen führen in die Geschichte der Burg. Der Burggeist Basaltus gehört zu den Erzählungen und Angeboten für jüngere Besucher.
- Basalt-Ausstellung im Burgkeller: Die Ausstellung erklärt das örtliche Vulkangestein und seine Erforschung. Experimente machen unter anderem Eigenschaften des Basalts und die Ablenkung einer Kompassnadel anschaulich.
- Öffentliche Spielplätze: Am Markt und an weiteren Standorten wie Schafbergblick und Pfarrfelder gibt es Spielmöglichkeiten. Wählt den Halt passend zu Eurer Runde und zum Alter der Kinder.
Mit einem Rätselheft durch Stolpen
Die Mäuse sind kleine Details im Stadtbild, nach denen Kinder gezielt Ausschau halten können. Besorgt Euch das Mäusebooklet und den Stadtplan bei einer der ausgewiesenen Ausgabestellen. Die Suche gibt dem Spaziergang eine Aufgabe und lenkt den Blick auf Häuser und Gassen, an denen man sonst schnell vorbeigehen würde.
Teilt die Runde nach Ausdauer und Interesse ein. Nicht jede Familie muss sämtliche Rätsel hintereinander lösen. Ein Spielplatzhalt kann die Spurensuche unterbrechen, bevor Ihr weiterzieht oder den Burgbesuch anschließt. Auf der offiziellen Familienseite findet Ihr die Hinweise zum Stadtspiel und die aufgeführten Spielplatzstandorte. Private Keller und andere nicht ausdrücklich geöffnete Räume gehören nicht zur frei zugänglichen Stadtrunde.
Was das dunkle Gestein mit der Burg verbindet
Die Basaltsäulen sind ein prägendes Merkmal des Burgberges. Im Burgkeller wird aus dem sichtbaren Gestein ein Forschungsthema: Wie verhält sich Basalt, und weshalb reagiert eine Kompassnadel in seiner Nähe? Die Ausstellung hilft dabei, solche Fragen gemeinsam zu untersuchen. Auch der tiefe Burgbrunnen verweist auf die Arbeit im harten Untergrund.
Die Geschichte der Burg eröffnet einen weiteren Zugang. Wählt mit Kindern einzelne Räume, Türme und Geschichten aus, anstatt alles auf einmal sehen zu wollen. Führungen und Familienveranstaltungen sind gesonderte Angebote mit eigenen Terminen. Wegen der historischen Bausubstanz ist die Burg nicht barrierefrei. Prüft vor der Anfahrt die aktuellen Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen; ältere Veranstaltungshinweise auf allgemeinen Familienseiten sind kein aktueller Spielplan.