Im Dorfkern von Zermatt kannst Du kostenlos durch öffentliche Gassen spazieren und zwischen dem heutigen Ferienort und alten Walliser Häusern wechseln. Besonders anschaulich wird die Ortsgeschichte im Hinterdorf. Dort stehen mehr als 30 traditionelle Gebäude, darunter Stadel, Speicher, Ställe und frühere Wohnhäuser.
Die Bauten stammen überwiegend aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Ihr dunkles Lärchenholz und die schweren Steinplatten auf den Dächern prägen das Bild. Einige Speicher stehen auf Stelzen mit flachen Steinplatten, die Mäuse vom Vorrat fernhalten sollten. In den engen Gassen lassen sich Bauweise und Details aus der Nähe betrachten. Ein eigener Spaziergang benötigt keine Führung; die Gebäude selbst sind überwiegend keine frei zu betretenden Ausstellungsräume.
Zermatt ist autofrei, aber nicht frei von Verkehr. Elektrofahrzeuge für örtliche Dienste und Transporte sind unterwegs, weshalb Du auch beim Flanieren aufmerksam bleibst. Respektiere private Hauseingänge und nimm Rücksicht auf die Bewohner. Museen, geführte Rundgänge, Bergbahnen und weitere Ausflugsangebote haben eigene Bedingungen und Preise. Die Anreise und ein eventuelles Parken außerhalb des autofreien Orts sind gesondert zu planen. Für Pflaster, schmale Durchgänge und winterliche Wege wählst Du Schuhe, die zu den aktuellen Verhältnissen passen.