Wie entsteht ein Hut, und was erzählt er über die Menschen, die ihn tragen? Im Deutschen Hutmuseum in Lindenberg gehst du diesen Fragen in der früheren Hutfabrik Ottmar Reich nach. Die Ausstellung verbindet die Herstellung mit der Geschichte der Hutmode und mit Lindenbergs Entwicklung zur Hutstadt.
Zwischen Werkzeugen, Materialien und fertigen Kopfbedeckungen gibt es viel zu vergleichen. An ausgewählten Stationen darfst du selbst Hüte aufsetzen. Das Fabrik-Kino zeigt Arbeitsschritte der Produktion, während der Huttornado von Anja Luithle das Thema als raumgreifende Kunstinstallation aufgreift. So wird aus dem Museumsbesuch eine Mischung aus Handwerksgeschichte, Mode und eigenem Ausprobieren.
Ein Besuch in der ehemaligen Fabrik
Der Museumseingang liegt am Museumsplatz. Der Besuch ist kostenpflichtig; aktuelle Bedingungen und das Veranstaltungsprogramm findest du direkt beim Museum. Die Ausstellung lässt sich eigenständig erkunden, ergänzend stehen digitale Angebote zur Verfügung.
Mit Familie und unterschiedlichen Bedürfnissen
Die Mitmachstationen ermöglichen einen persönlichen Zugang zur Hutmode. Ausstellungsobjekte dürfen dort angefasst oder aufgesetzt werden, wo es ausdrücklich vorgesehen ist. Ein Aufzug erschließt die Ausstellungsebenen. Weitere Angaben zur Zugänglichkeit und zur Anreise hält das Museum bereit.
Ausstattung und Merkmale
- Hüte selbst anprobieren: Ausgewählte Kopfbedeckungen dürfen aufgesetzt werden. Dabei lässt sich unmittelbar erleben, wie ein Hut den eigenen Auftritt verändert.
- Fabrik-Kino: Filmische Einblicke machen die Arbeitsschritte der Hutherstellung anschaulich.
- Kunstinstallation Huttornado: Anja Luithles Installation setzt Hüte auf ungewöhnliche Weise in Szene.
- Lindenbergs Hutgeschichte: Werkzeuge, Materialien und Ausstellungsstücke erzählen vom Handwerk und von der früheren Hutindustrie der Stadt.