Auf dem Martberg zwischen Pommern und Karden liegt ein archäologischer Park mit rekonstruierten Tempelbauten. Das Gelände war über viele Jahrhunderte ein religiöses und politisches Zentrum. Heute kannst Du die frei zugänglichen Außenbereiche auf eigene Faust erkunden und dabei sehen, wie ein gallo-römischer Tempelbezirk auf seinen antiken Grundmauern wieder anschaulich geworden ist. Für das Parkgelände wird ganzjährig kein Eintritt verlangt.
Um 100 vor Christus entstand hier eine befestigte Siedlung des keltischen Stamms der Treverer. Später entwickelte sich daraus ein überregional bedeutender Tempelbezirk, der im dritten Jahrhundert seine Blütezeit erreichte. Die wiederaufgebauten Gebäude vermitteln ihre räumlichen Beziehungen: Zwischen offenen Flächen, Säulen und den rekonstruierten Baukörpern kannst Du Dir vorstellen, wie sich keltische und römische Glaubensvorstellungen an diesem Ort begegneten.
Von Pommern führt die Zufahrt zu einem Wanderparkplatz im Wald; der letzte Abschnitt zur Anlage wird zu Fuß zurückgelegt. Der Innenbesuch des bemalten Lenus-Mars-Tempels, Führungen und das Café sind separate Angebote. Für Tempelinneres und Café nennt der Betreiber 2026 den Wochenendbetrieb bis Ende Oktober; danach folgt die veröffentlichte Winterpause bis Ende April 2027. Diese Pause betrifft nicht den freien Außenpark. Bleibe bei Deinem Besuch auf den vorgesehenen Wegen und unterscheide Rekonstruktionen von erhaltenen antiken Fundamenten.