Das Sablatnigmoor bei Eberndorf ist ein geschützter Feuchtlebensraum mit offener Wasserfläche, Schilfgürteln, Moorwiesen und Gehölzen. Gemeinsam mit dem benachbarten Turnersee geht es auf einen großen nacheiszeitlichen See zurück, dessen Landschaft sich über lange Zeit verändert hat. Heute ist das Gebiet besonders für die Vogelbeobachtung interessant. Auf den Besucherwegen verbinden sich ruhige Uferansichten mit unterschiedlichen Beobachtungspunkten. Ein Turm ermöglicht den Blick über die Teichlandschaft, und auch beim Bootshaus kannst Du Dich der Wasserfläche nähern, ohne die empfindlichen Zonen zu betreten. Die Tomarkeusche erinnert an die frühere Teichwirtschaft und dient als Besucherzentrum. Gerade im Frühjahr und Herbst kann sich die Geduld lohnen, wenn neben den Brutvögeln auch durchziehende Arten im Gebiet rasten.
Das Moor kann laut Gemeinde jederzeit auf den vorgesehenen Wegen besucht werden; für den gewöhnlichen Naturspaziergang brauchst Du keine Eintrittskarte. Das Museum in der Tomarkeusche ist nicht immer geöffnet, geführte naturkundliche Rundgänge sind eigene kostenpflichtige Angebote. Übertrage deren Zeiten deshalb nicht auf das gesamte Schutzgebiet. Bleibe auf Wegen und Beobachtungsplätzen, halte Abstand zu Tieren und betrete keine Schilf- oder Moorflächen. Ruhiges Verhalten und ein Fernglas sind hilfreicher als der Versuch, möglichst nah an einen Vogel heranzukommen. Bei Wettergefahren oder örtlichen Sperren haben die Hinweise vor Ort Vorrang.