Warum wird Apolda Glockenstadt genannt, und was hat die Stadt mit gestrickten Strümpfen zu tun? Beim Familienausflug begegnen euch diese Geschichten im Museum und zwischen den Häusern der Innenstadt. Dazu kommen zwei ganz unterschiedliche Parklandschaften: die Herressener Promenade mit ihren Teichen und der Paulinenpark mit einem fantasievollen Spielplatz. Für den Museumsbesuch wichtig: Das GlockenStadtMuseum empfängt seine Gäste derzeit im Ausweichquartier.
Auf einen Blick
- GlockenStadtMuseum im Ausweichquartier: Das Museum erzählt von Apoldas Glockengießertradition und ihrer Verbindung zur Stadtgeschichte. Der aktuelle Besuchsort ist das „Museum auf Zeit“ in der Auenstraße; die jeweils zugänglichen Ausstellungen stehen auf der Museumsseite.
- Herressener Promenade: Der langgestreckte Landschaftspark verbindet alten Baumbestand, Wiesen und zwei Teiche. Rund um Lohteich und Friedensteich entstehen Spaziermöglichkeiten mit wechselnden Ausblicken auf Wasser, Alleen und die gestalteten Uferbereiche.
- Paulinenpark mit Spielplatz Seerosenteich: Im Terrassengarten führt ein gewundener Weg zwischen Apfelbäumen hindurch. Auf dem Spielplatz im ehemaligen Schwimmbecken nehmen Klettergeräte aus Robinienholz die Formen von Teichpflanzen und Tieren auf.
- Altstadt und Glockenspiel am Stadthaus: Ein eigener Stadtspaziergang lässt sich um Markt, historische Häuser und das Glockenspiel am Stadthaus gestalten. Die offizielle Broschüre „Roter Faden“ hilft dabei, die Spuren der Glocken- und Textilstadt einzuordnen.
Zwischen Glocken, Strickwaren und Stadtgeschichten
Apoldas Geschichte steckt in Gegenständen, die im Alltag oft selbstverständlich wirken. Glocken zeigen, wie aus einem handwerklichen Erzeugnis ein weltweiter Botschafter der Stadt wurde. Die Textilgeschichte gehört ebenfalls zum Museumsprofil; ob dieser Bereich gerade zugänglich ist, hängt vom aktuellen Ausstellungsprogramm ab.
Das Stammhaus an der Bahnhofstraße wird saniert. Verbindet einen Museumsbesuch deshalb nicht automatisch mit dem Eingang am Paulinenpark, sondern plant das Ausweichquartier in der Auenstraße ein. Die offizielle Museumsseite bündelt die aktuellen Besuchsinformationen und Sonderausstellungen.
Zwei Parks mit ganz unterschiedlichem Charakter
In der Herressener Promenade könnt ihr euch nach Lauflust eine kleinere Runde aussuchen. Lohteich, Stadtterrasse und der naturnäher gestaltete Friedensteich setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Hauptweg verbindet die Bereiche; für einen Familienausflug muss daraus kein langer Stadtmarsch werden.
Der Paulinenpark bietet dagegen besonders konkrete Spielideen. Zwischen Terrassen- und Glockengarten gibt es Gartenbilder, alte Bäume und den Seerosenteich-Spielplatz zu entdecken. Der historische Pavillon ergänzt den Rundgang. Welche Kulturveranstaltungen dort stattfinden, richtet sich nach dem veröffentlichten Programm.