Im Osten Darmstadts liegt mit der Rosenhöhe ein öffentlicher Landschaftspark, der Gartenkunst und stille Spazierwege verbindet. Weite Wiesen, alte Bäume und angelegte Wege geben dem kostenlosen Besuch einen ruhigen Rahmen. Besonders bekannt ist das Rosarium mit dem Rosendom. Dort verändern Blüten, Blätter und die Formen der Gartenanlage ihren Eindruck im Lauf des Jahres. Auch außerhalb der Rosenblüte lohnt sich der Blick auf die Gestaltung und den gewachsenen Baumbestand.
Die Stadtgeschichte des Parks reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Neben dem Rosarium gehören historische Bauwerke wie die Mausoleen des Fürstenhauses, das Teehaus und das Pförtnerhäuschen zum Ensemble. Am westlichen Zugang steht das Löwentor, das von der Mathildenhöhe hierher versetzt wurde. So lassen sich beim Weitergehen unterschiedliche Kapitel der Darmstädter Kulturgeschichte entdecken. Die historischen Gebäude sind dabei vor allem als Bestandteile der Parklandschaft zu erleben; ein allgemeiner Zugang zu ihren Innenräumen ist damit nicht verbunden.
Bänke und Wiesen bieten Gelegenheit für eine Pause zwischen den Gartenpartien. Die Rosenhöhe ist ein eigenes Ziel und lässt sich mit einem Spaziergang zur benachbarten Mathildenhöhe verbinden. Das UNESCO-Welterbe Mathildenhöhe und der Park Rosenhöhe werden dabei nicht gleichgesetzt. Für besondere Führungen gelten die jeweiligen Veranstaltungsbedingungen.