Die Teufelskanzel bei Längenfeld ist ein Aussichtspunkt mit einer Sage. Der Panoramaweg führt dich, markiert durch die Tiroler Fahne, durch würzig duftenden Wald vorbei an Moos und Beeren bis hinauf zum eisernen Teufel mit Dreizack und feuerroter Zunge. Die Infotafel vor Ort erzählt die Geschichte vom Bauern Bartl, der mit dem Teufel einen Handel abschloss. Oben belohnst du dich mit dem Blick auf das Längenfelder Talbecken, die Hängebrücke, Brand und den Burgstein. Der Aufstieg ist eine schöne Wanderung für eine Pause in der Natur, und du kannst den Ausflug gut mit weiteren Touren im Ötztal verbinden.
Dein Besuch
Ein Ausgangspunkt liegt bei der Fußgängerbrücke über die Ötztaler Ache am Campingplatz Längenfeld. Für die beschriebene Wanderung nennt die Tourismusinformation insgesamt ungefähr zweieinhalb bis drei Stunden und rund dreihundert Höhenmeter. Plane den Aussichtspunkt deshalb als Wanderziel mit Rückweg ein und nicht als kurzen Halt direkt an einer Straße.
Die empfohlene Wanderzeit liegt ungefähr zwischen Mitte Mai und Ende Oktober, abhängig von den Bedingungen. Waldwege, Wurzeln und steilere Abschnitte verlangen feste Schuhe und Aufmerksamkeit, besonders nach Regen. Nimm Getränke mit und folge der markierten Route. Am Aussichtspunkt bleibst du auf den vorgesehenen Flächen und hältst Abstand zu steilen Geländekanten.
Ausstattung und Merkmale
- Blick ins Talbecken: Längenfeld und umliegende Hangorte
- Eiserne Teufelsfigur: Markanter Blickfang am Aussichtspunkt
- Sage vom Bauern Bartl: Informationstafel zur örtlichen Erzählung
- Wanderung durch den Wald: Zustieg am Duringweg
- Zweieinhalb bis drei Stunden: Gesamtzeit der beschriebenen Wanderung
- Rund 300 Höhenmeter: Aufstieg bei der Planung berücksichtigen