In Tarrenz kannst Du mit Deinen Kindern Bergbaugeschichte, Geschichten und Kunst miteinander verbinden. Die Knappenwelt Gurgltal führt in die Lebenswelt früherer Bergleute; das Museum der Heilerin setzt einen eigenen Schwerpunkt. Draußen warten Hexenrätsel und Skulpturen entlang der Salvesenschlucht. Für die Besuchsplanung ist die Saison wichtig: Die Knappenwelt öffnet ab Oktober für Führungen auf Anfrage.
Auf einen Blick
- Knappenwelt Gurgltal: Rekonstruierte Gebäude und ein Schaustollen vermitteln die Arbeit im früheren Bergbau.
- Museum der Heilerin: Eine eigene Ausstellung erzählt von einer historischen Frau und ihrem Leben im Gurgltal.
- Trixis Hexenlehrpfad: Mit dem Hexenpass könnt Ihr in der Salvesenschlucht Rätsel der kleinen Hexe Salvesia lösen.
- Skulpturenweg Salvesen: Kunstwerke aus Stein, Holz und Metall begleiten einen Spazier- und Wanderweg entlang der Schlucht.
In der Knappenwelt Arbeit und Alltag kennenlernen
Am Fuß des Tschirgants zeigt die Knappenwelt Gurgltal, wie Bergleute vor mehreren Jahrhunderten arbeiteten und lebten. Rekonstruierte Gebäude wie Schmiede, Knappenhaus und weitere Arbeitsbereiche machen die einzelnen Schritte anschaulich. Ein Schaustollen ergänzt das Freilichtmuseum. Kinder können sich mit dem Maskottchen Maxl auf Entdeckung begeben; ein Spielplatz greift das Bergbauthema auf. Erkundige Dich bei der Anmeldung, welches Angebot für Eure Altersgruppe passt. Ab Oktober gelten Führungen auf Anfrage statt eines regelmäßigen offenen Museumsbetriebs.
Das Museum der Heilerin gehört zur Knappenwelt und erzählt von einer Frau aus dem siebzehnten Jahrhundert. Ihr Grab wurde im Gurgltal entdeckt und bildet den Ausgangspunkt für die Ausstellung über ihre Lebenswelt. Mit älteren Kindern kannst Du darüber sprechen, wie die Menschen damals lebten und mit Krankheiten umgingen. Der Besuch ist ein eigener Ausstellungsteil innerhalb der Anlage. Die Wege und Gebäude sind nicht vollständig barrierefrei; es gibt unter anderem Stufen, Engstellen und Steigungen. Kläre den passenden Zugang bei Bedarf direkt mit dem Museum.
Mit dem Hexenpass und zwischen Skulpturen unterwegs
In der Salvesenschlucht hat die kleine Hexe Salvesia Rätsel für Familien versteckt. Trixis Hexenlehrpfad macht aus dem Gehen eine Suche nach Hinweisen und Lösungen. Den benötigten Hexenpass erhältst Du bei Imst Tourismus. Nimm Dir mit Deinen Kindern Zeit für einzelne Aufgaben und die Landschaft am Salvesenbach. Die Runde führt durch Wald und Schluchtumgebung. Feste Schuhe sowie eine zum Wetter und zur Gehfreude passende Planung gehören dazu. Prüfe vor dem Start die aktuelle Wegauskunft und örtliche Sperren.
Der Skulpturenweg Salvesen beginnt beim Heimatmuseum in der Schulgasse. Nationale und internationale Künstler haben hier Arbeiten aus Stein, Holz und Metall gestaltet. Die unterschiedlichen Formen lassen sich mit Kindern auf eigene Weise betrachten: Was könnte eine Figur darstellen, wie verändert sich der Eindruck aus einer anderen Richtung? Wählt einzelne Werke oder eine passende Wegstrecke aus. Der Kunstweg ist eine Unternehmung im Freien und keine betreute Spielanlage. Beachte die Beschilderung und behandle die Kunstwerke rücksichtsvoll.