In St. Christina in Gröden bekommen Familien Natur, Holzkunst und Eisenbahngeschichte auf unterschiedliche Weise zu sehen. Auf dem Monte Pana warten der Erlebnisweg PanaRaida und der Kunstpfad Troi Unika. Im Dorf führt ein begehbarer Tunnel in die Zeit des Grödner Bahnls zurück, während gegenüber dem Ortskern der Tervela-Wasserfall liegt. Ihr könnt damit zwischen einer Unternehmung am Berg und kleineren Entdeckungen im Ort wählen.
Auf einen Blick
- PanaRaida am Monte Pana: Zwölf Abenteuer- und Erlebnisstationen sowie eine ergänzende Geocaching-Schatzsuche.
- Troi Unika: Kunst- und Naturpfad mit Holzskulpturen und Bergblicken auf dem Monte Pana.
- Grödner Bahntunnel: Begehbarer ehemaliger Bahntunnel mit interaktiven Informationen zur Geschichte der Talbahn.
- Tervela-Wasserfall: Wasserfall gegenüber dem Ortskern als eigenständiges Ziel für einen Spaziergang.
Spielstationen und Holzkunst auf dem Monte Pana
PanaRaida beginnt beim Parkplatz oben auf dem Monte Pana. Die Runde führt durch Wiesen und Wald, vorbei an der Kapelle und an einem kleinen Wasserbiotop. An zwölf Stationen laden Naturmaterialien zum Spielen und Ausprobieren ein. Dazu gehören ein Holzpferdegespann, ein Aussichtspunkt mit geschnitzter Bergkulisse und Kneippmöglichkeiten am Biotop. Für Kinder, die gern suchen und rätseln, gibt es zusätzlich eine Geocaching-Schatzsuche. Dabei werden an mehreren Stationen Begriffe gesammelt, die am Ende bei der Tourismusinformation genannt werden können.
Auch der Troi Unika liegt auf dem Monte Pana. Der Kunst- und Naturpfad verbindet einen Rundgang mit Arbeiten aus der Grödner Holzkunst. Figuren und Formen geben immer wieder Anlass, genauer hinzuschauen: Was erkennt ihr im Material, wie verändert der Standort den Blick auf ein Werk, und welche Berge liegen dahinter? Der Pfad ist ein anderer Schwerpunkt als die Spielstationen von PanaRaida. Wer beide Wege verbinden möchte, berücksichtigt den zusätzlichen Wegumfang und die Pausen. Für die Anreise zum Monte Pana stehen Straße, Fußwege und der saisonal betriebene Sessellift zur Auswahl.
Eisenbahngeschichte im Tunnel und Wasser am Dorfrand
In der Nähe der Pfarrkirche liegt der ehemalige Grödner Bahntunnel. Wo früher die Bahn durchfuhr, können heute Fußgänger die Geschichte der Verbindung entdecken. Interaktive Tafeln erzählen technische Einzelheiten und Geschichten; auch das ladinische Lied „La ferata“ lässt sich anhören. Der Tunnel gehört zum historischen Bahnweg und bietet einen ungewöhnlichen Zwischenstopp bei einem Dorfrundgang. Ein Besuch hier verlangt keine lange Wanderung über das gesamte Tal. Wählt den angrenzenden Spazierabschnitt und euren Rückweg passend zur Familie.
Der Tervela-Wasserfall liegt gegenüber dem Ortskern. Sein Wasser kommt vom Langkofel über den Monte Pana und fließt anschließend in den Grödner Bach. Schon der Ortswechsel vom Dorf an den rauschenden Fall bringt Abwechslung in einen kürzeren Aufenthalt. Bleibt auf den vorgesehenen Wegen und beobachtet das Wasser von dort aus. Für einen ganzen Tag lässt sich dieser Besuch mit dem Bahntunnel und einer Pause im Dorf verbinden. Die Monte-Pana-Wege sind dagegen ein eigener Ausflug in höherer Lage, für den Jahreszeit und Wetter gesondert betrachtet werden sollten.