Im Fasnachtshaus Nassereith steht die Gestaltung der örtlichen Fasnacht im Mittelpunkt. Die Sammlung umfasst über 450 geschnitzte Holzmasken. Gesichter, Bärenköpfe und Hexenlarven zeigen, wie unterschiedlich die Figuren aussehen und wie viel handwerkliche Arbeit in ihnen steckt.
Zu sehen sind Arbeiten heimischer Künstler, darunter Franz Josef Kranewitter. Gewänder und weitere Zeugnisse ergänzen den Blick auf die Tradition. Im Museum bleibt Zeit, Einzelheiten zu betrachten und sich mit Symbolen und historischen Hintergründen zu beschäftigen, die während des Festgeschehens leicht untergehen.
Dein Besuch
Das Fasnachtshaus liegt in der Sachsengasse. Prüfe vor der Anreise die aktuellen Besuchsmöglichkeiten über die verlinkte Tourismusinformation und vereinbare eine Führung gegebenenfalls im Voraus. Das Museum hat eigene Öffnungszeiten; ein Besuch ist nicht automatisch mit einer Fasnachtsveranstaltung verbunden.
Nimm dir Zeit für die Unterschiede zwischen den Masken und für die Details der Gewänder. Der Museumsbesuch lässt sich mit einem Spaziergang durch Nassereith oder zum nahen See verbinden. Besondere Anforderungen an den Zugang klärst du am besten vorab direkt mit dem Haus.
Themenbild: Nassereither Scheller, fotografiert in der Narrenschau Kenzingen.
Ausstattung und Merkmale
- Über 450 Holzmasken: Die Sammlung zeigt vielfältige geschnitzte Larven.
- Heimische Maskenkunst: Arbeiten regionaler Künstler machen das Handwerk sichtbar.
- Verzierte Gewänder: Kleidung ergänzt die Darstellung der Fasnachtsfiguren.
- Tradition und Symbolik: Die Ausstellung vermittelt Hintergründe der Nassereither Fasnacht.