Im Nebraer Ortsteil Wangen können Familien Archäologie, Astronomie und einen Ausflug ins Grüne miteinander verbinden. Die Arche Nebra erzählt die Geschichte der Himmelsscheibe und erschließt im Planetarium das Wissen der Bronzezeit. Direkt daneben lädt der Lernort Outer Space zum spielerischen Erkunden ein. Auf dem Mittelberg wird der Fundort in der Landschaft sichtbar. Wählt eine passende Kombination und berücksichtigt den zusätzlichen Weg vom Besucherzentrum zum Berg.
Auf einen Blick
- Dauerpräsentation der Arche Nebra: Filme, Figuren, Nachbildungen und spielerische Elemente erklären die Himmelsscheibe, ihre Herstellung und die Welt der Bronzezeit.
- Planetarium: Eine eigens entwickelte Kuppelshow veranschaulicht das astronomische Wissen, das mit der Himmelsscheibe verbunden ist.
- Lern- und Erlebnisort Outer Space: Ein begehbares UFO mit Kommandobrücke, Spielstationen und einer Dachplattform verbindet Fantasie, Bewegung und astronomische Fragen.
- Fundort und Aussichtsturm auf dem Mittelberg: Das Himmelsauge markiert die Fundstelle. Sichtachsen und der Turm helfen, Landschaft und Himmelsbeobachtung miteinander in Beziehung zu setzen.
Die Geschichte der Himmelsscheibe verstehen
In der Arche Nebra geht es nicht nur um einen einzelnen archäologischen Fund. Die Präsentation verbindet Fragen nach Handwerk, Handelswegen und Himmelsbeobachtung mit Bildern, Filmen und Objekten. Kinder können an spielerischen Elementen anknüpfen und nach Sonne, Mond und Sternen suchen. Die originale Himmelsscheibe befindet sich im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle; in Nebra wird ihre Geschichte mit einer eigenen Inszenierung erschlossen.
Das Planetarium ergänzt die Ausstellung um eine Reise in den Himmel der Bronzezeit. Beim Ticketkauf wird eine Vorführungszeit zugewiesen. Plant den übrigen Besuch darum herum und beachtet die Hinweise zum Einlass. Ausstellung und Planetarium sind kostenpflichtige Innenangebote. Der frei zugängliche Lernort Outer Space bildet daneben einen eigenen Baustein, ohne dass dafür automatisch ein Museumsticket nötig ist.
Vom UFO zum Fundort in der Landschaft
Am Outer Space können Kinder eine erfundene Weltraumgeschichte verfolgen, Zeichen im Logbuch entschlüsseln und die Spielstationen erkunden. Das begehbare Dach eröffnet einen Ausblick. Die Geschichte vom abgestürzten UFO ist Teil der Gestaltung des Lernorts. Besondere astronomische Gruppenprogramme werden gesondert vereinbart und sind von der selbstständigen Nutzung des Geländes zu unterscheiden.
Zum Mittelberg führt vom Besucherzentrum ein zusätzlicher Weg von etwa drei Kilometern je Richtung. Plant ihn nach Wetter, Ausdauer und Rückweg. Oben markiert ein spiegelndes Himmelsauge die Fundstelle der Himmelsscheibe. Weitere Bodenmarkierungen und der Aussichtsturm erschließen Fundpunkte und Blickrichtungen. Private Kraftfahrzeuge sind auf der Forststraße nicht zugelassen; die offiziellen Informationen nennen auch eine öffentliche Busverbindung. Prüft die aktuellen Fahrmöglichkeiten vor der Anreise.