Reichenau an der Rax verbindet Bergblicke mit Ausflügen im Tal. Familien fahren mit der Rax-Seilbahn auf das Plateau, entdecken in Kaiserbrunn die Herkunft des Wiener Trinkwassers oder reisen mit der historischen Höllentalbahn. Der Kurpark bietet dazu eine ruhige Pause zwischen den größeren Unternehmungen. Die Ziele verteilen sich auf den Ortskern, Hirschwang und Kaiserbrunn.
Auf einen Blick
- Rax-Seilbahn: Von Hirschwang bringt die Seilbahn Gäste auf das Raxplateau. Der Weg zum Ottohaus ist ein Bergweg und laut Betreiber nicht kinderwagentauglich.
- Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn: Das Museum im Gemeindegebiet Reichenau erklärt die Versorgung Wiens mit Hochquellenwasser. Der reguläre Museumsbesuch und eine gebuchte Führung mit Quellenbesuch sind unterschiedliche Angebote.
- Höllentalbahn: Die historische Schmalspurbahn verbindet an ausgewählten Betriebstagen Payerbach, Reichenau und Hirschwang. Fahrten finden nach Saison- und Sonderfahrplan statt.
- Kurpark Reichenau: Teich, Lenau-Insel, Pavillon und Spazierwege bieten einen ruhigeren Aufenthalt im Ortszentrum; die Barbarapromenade ergänzt den Parkspaziergang.
Mit der Seilbahn auf die Rax und dem Wasser auf der Spur
Die Rax-Seilbahn beginnt in Hirschwang und bringt euch auf das Plateau. Schon an der Talstation gibt es einen Kinderspielplatz. Oben könnt ihr die Aussicht genießen oder auf einer passend gewählten Route weitergehen. Der vom Betreiber beschriebene Weg zum Ottohaus ist für Kinderwagen ungeeignet; mit kleinen Kindern empfiehlt er eine Rückentrage. Wetter und Wegverhältnisse bestimmen, wie weit ihr unterwegs seid.
Im Höllental liegt das Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn. Hier erfahrt ihr, welche Arbeit hinter der Trinkwasserversorgung Wiens steckt. Der Museumsbesuch ist während der regulären Öffnungszeiten frei; eine Führung mit Besuch der Kaiserbrunnquelle muss separat vereinbart werden. Diese Führungen werden für Gruppen ab zehn Personen angeboten und haben eigene Bedingungen.
Historische Schienen und ein entspannter Parkspaziergang
Die Höllentalbahn fährt an ihren Betriebstagen zwischen Payerbach, Reichenau und Hirschwang. Die historischen Fahrzeuge machen den Weg durch die Sommerfrische-Landschaft zu einem eigenen Ausflug. Plant den Besuch nach dem tatsächlich veröffentlichten Fahrplan: Neben der Saison gibt es Sonderfahrten, während an anderen Tagen kein öffentlicher Verkehr angeboten wird.
Im Kurpark Reichenau lässt sich das Programm bewusst kleiner halten. Rund um den Teich und die Lenau-Insel gibt es Raum zum Schauen und Spazieren. Der historische Pavillon gehört zum Parkbild; die Barbarapromenade führt am Schloss vorbei. Für Familien ist diese Kombination aus kurzem Ortsausflug und einzelnen größeren Zielen oft praktischer, als Bergfahrt, Museum und Bahn in denselben Tag zu legen.