St. Johann Baptist entstand als katholische Garnisons- und Pfarrkirche im neuromanischen Stil. Dominikus Böhm erweiterte den Bau später und gestaltete ihn grundlegend um.
Dabei entstanden unter anderem verbreiterte Seitenschiffe, zusätzliche Kapellen und ein markanter Portalvorbau. Für den Bau wurde auch Mauerwerk früherer Festungsanlagen am Neu-Ulmer Donauufer verwendet.
Fassade aus Jurakalk und Ziegel, Innenraum aus Licht und Schatten
Weißer Jurakalk und rote Ziegelbänder prägen die Fassade von St. Johann Baptist. Gefaltete Wandflächen geben dem Bau seine charakteristische Form.
Im Inneren lenkt der Lichteinfall den Blick durch den Raum. In der Auferstehungskapelle stehen die Bronzeplastik „Der Auferstehende“, der spiralförmige Boden und das Licht aus der Kuppel im Mittelpunkt.
Krypta, Reliquien und ein Bauwerk von nationalem Rang
Zur Ausstattung gehören eine Krypta unter dem Chor, ein Terrakottaboden und sechs Altäre mit Reliquien von neun Heiligen.
Nach schweren Kriegsschäden wurde die Kirche wiederaufgebaut und später umfassend gesichert. St. Johann Baptist ist ein Denkmal nationaler Bedeutung.