Am Großen Pfahl bei Viechtach tritt eine geologische Besonderheit des Bayerischen Waldes offen zutage: Helle Quarzfelsen ragen zwischen Bäumen und Heideflächen auf. Rund um diese markante Felsmauer erschließen Wege und Informationstafeln die Landschaft. Der ehemalige Quarzbruch zeigt außerdem, wie der Rohstoff früher abgebaut wurde. Das Ziel verbindet einen Spaziergang mit einem anschaulichen Einblick in die Erdgeschichte.
Dein Besuch
Ein geeigneter Einstieg ist der Wanderparkplatz Großer Pfahl an der B85. Von dort gehst du in das Schutzgebiet und orientierst dich an den ausgeschilderten Wegen. Festes Schuhwerk ist für die natürlichen Untergründe sinnvoll. Mit Kindern lohnt es sich, die Felsen zunächst aus etwas Abstand zu betrachten und dann an den Tafeln nach ihrer Entstehung zu suchen.
Der Große Pfahl ist ein Naturschutzgebiet. Bleibe auf den Wegen, schone Pflanzen und Tiere und behandle die Felsbereiche als Naturdenkmal. Bei Eis oder Schnee richtet sich dein Spaziergang nach den tatsächlichen Wegbedingungen.
Vom Felsen zum Stadtbesuch
Wer nach dem Rundgang mehr erfahren möchte, findet in der Pfahl-Infostelle im Alten Rathaus Viechtach weitere Hintergründe. So kannst du Naturentdeckung und einen Besuch der Stadtmitte verbinden, ohne aus dem Ausflug eine längere Wanderung machen zu müssen.
Ausstattung und Merkmale
- Markante helle Quarzfelsen
- Geschützter Lebensraum mit Pfahlheiden
- Informationstafeln zur Erdgeschichte
- Ehemaliger Quarzbruch am Rundgang