Altenburg bietet Familien einen Schlossberg voller Geschichten und eine besondere Verbindung zum Spielen. Im Residenzschloss begegnen euch herrschaftliche Räume und Spielkarten; im Spielzimmer dürfen Kinder auch selbst in andere Rollen schlüpfen. Zwischen den Museumsbesuchen führen Wege durch den alten Schlosspark. Wer lieber kreativ wird, findet im Lindenau-Museum und seiner Kunstschule Angebote an den aktuellen Ausweichstandorten.
Auf einen Blick
- Schlossmuseum im Residenzschloss: Historische Räume erzählen von der früheren Residenz und vom Altenburger Prinzenraub. Kinderprogramme und Führungen greifen einzelne Geschichten auf; das Spielzimmer bietet Bücher und Möglichkeiten zum Verkleiden.
- Spielkartenmuseum und Kartenmacherwerkstatt: Hier geht es um Spielkarten als Alltagsgegenstände, Kunstwerke und Zeugnisse der Spielkultur. Die Kartenmacherwerkstatt ergänzt das Museum mit angeleiteten Angeboten; Teilnahme und verfügbare Termine richten sich nach dem Programm.
- Schlosspark Altenburg: Alter Baumbestand und verschlungene Wege prägen den Landschaftsgarten. Zwischen den Bäumen erscheinen historische Gebäude wie Teehaus und Orangerie. Der Park ist ein eigener Spazierbaustein neben dem Besuch der Innenräume.
- Lindenau-Museum und Kunstschule studio: Das Museum zeigt während der Sanierung eine kleine Dauerausstellung und ein Schaudepot in der Kunstgasse 1. Die Kunstschule bietet verschiedene Werkstätten, darunter Angebote für Kinder; Sonderausstellungen befinden sich im Prinzenpalais.
Vom Anschauen zum eigenen Entdecken
Im Residenzschloss könnt ihr nach Interesse zwischen Schloss- und Spielkartengeschichten wählen. Für Kinder gibt es ein Spielzimmer, in dem Verkleiden und Lesen ausdrücklich zum Besuch gehören. Wer gern hinaufsteigt, kann auch den Hausmannsturm während seiner Besuchszeiten eigenständig besteigen.
Eine Schatzsuche oder ein Werkstattangebot ist dagegen an das jeweilige Format gebunden. Einige Programme werden für Gruppen nach Anmeldung angeboten. Schaut deshalb vorab nach passenden Terminen, wenn ihr nicht nur durch die Ausstellungen gehen, sondern selbst mit Materialien und historischen Techniken arbeiten möchtet.
Kunst und Park passend kombinieren
Der Schlosspark bildet den grünen Gegenpol zu den Innenräumen. Er hat sich über mehrere Epochen verändert; heute bestimmen alte Bäume, geschwungene Wege und die historischen Bauten das Bild. Plant ihn als eigenen Abschnitt ein, statt alle Museen in einen einzigen Rundgang zu drängen.
Beim Lindenau-Museum ist die Wahl des richtigen Standorts besonders wichtig. Das Stammhaus an der Gabelentzstraße bleibt wegen der Sanierung geschlossen. In der Kunstgasse und im Prinzenpalais gibt es unterschiedliche Ausstellungsbereiche; für die Werkstätten der Kunstschule gelten eigene Zugänge und Teilnahmebedingungen.