Die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche verbinden ungewöhnliche Felsen mit der Geschichte eines alten Handwerks. Das öffentliche Wald- und Felsengebiet kannst du auf den ausgeschilderten Wegen kostenlos selbstständig entdecken. Der Natur- und Denkmalpfad erschließt ehemalige Brüche, geologische Besonderheiten und Aussichtspunkte. Geführte Wanderungen, Schaubergwerk und Besichtigung der Steinbruchschmiede sind gesonderte Angebote und für den eigenen Außenbesuch nicht erforderlich.
Über Jahrhunderte wurde hier Sandstein für Mühlsteine gewonnen. Vulkanische Vorgänge hatten das Gestein stellenweise verändert und verfestigt. Durch den späteren Abbau wurden diese geologischen Strukturen besonders gut sichtbar. Namen wie Bärloch, Schwarzes Loch, Carolafelsen und Große Orgel bezeichnen markante Bereiche der Landschaft. Der Wechsel zwischen Wald, hohen Felswänden und engen Durchgängen macht den Besuch abwechslungsreich.
Das Gebiet ist ein Natur- und Geschichtsziel, kein frei bespielbarer Steinbruch. Bleibe auf den markierten und freigegebenen Wegen und nimm keine Steine oder Pflanzen mit. Stufen, schmale Passagen und Höhenunterschiede erfordern feste Schuhe und Trittsicherheit. Bei Nässe oder winterlichen Bedingungen kann die Begehbarkeit eingeschränkt sein. Für besondere Innenbereiche gelten die Hinweise des betreuenden Vereins. Seine Führungszeiten sind keine allgemeine Öffnung des gesamten Geländes. Wähle den Umfang deines Ausflugs passend zu Wetter und eigener Kondition; nicht jede Felspassage ist für Kinderwagen geeignet.