In der Hofkirche Innsbruck steht eines der eindrucksvollsten Erinnerungsdenkmäler der Habsburger: das prunkvolle Grabmal Kaiser Maximilians I., umgeben von 28 überlebensgroßen Bronzefiguren. Die als „Schwarze Mander“ bekannten Gestalten zeigen Verwandte, Vorfahren und Vorbilder des Kaisers; auch acht Frauen gehören dazu.
Zwischen den Figuren und den kunstvollen Marmorreliefs lässt sich entdecken, wie Maximilian seinen Nachruhm gestalten wollte. Der Kirchenraum wirkt dabei anders als eine klassische Ausstellung: Architektur, Skulpturen und Grabmal bilden ein gemeinsames Ensemble. Eine App mit Informationen zu den Werken unterstützt den Rundgang im eigenen Tempo.
Dein Besuch
Der reguläre Besuch führt über das Volkskunstmuseum in der Universitätsstraße 2. Dessen Eingang ist auf der Karte markiert. Prüfe die aktuellen Besuchszeiten, da sich der Zugang an Sonn- und Feiertagen unterscheidet. Führungen lassen sich gesondert buchen; für die App sind auch Leihgeräte erhältlich.
Wer einen barrierearmen Zugang benötigt, findet dazu Hinweise bei den Tiroler Landesmuseen. Schließfächer, Garderobe und Toiletten befinden sich im benachbarten Volkskunstmuseum. Plane Zeit zum Betrachten einzelner Figuren ein: Gestik, Kleidung und Attribute sind wesentliche Teile der Erzählung.
Warum das Grabmal leer ist
Maximilians Grabmal in Innsbruck ist ein Kenotaph, also ein leeres Erinnerungsgrab. Der Kaiser wurde in Wiener Neustadt bestattet. Dieser Unterschied hilft, die Hofkirche als sorgfältig gestalteten Ort kaiserlichen Gedenkens zu verstehen.
Ausstattung und Merkmale
- Kaiserliches Grabmal: Das monumentale Kenotaph erinnert an Kaiser Maximilian I.; bestattet wurde der Kaiser in Wiener Neustadt.
- 28 Schwarze Mander: Überlebensgroße Bronzefiguren zeigen Ahnen, Verwandte und Vorbilder Maximilians; darunter befinden sich auch acht Frauen.
- Marmorreliefs: Aufwendig gearbeitete Reliefs erzählen zentrale Stationen aus dem Leben und Herrschaftsbild Maximilians.
- Museums-App: Eine App und Leihgeräte vermitteln zusätzliche Informationen zu Figuren und Kunstwerken.
- Unter 19 Jahren frei: Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren haben freien Eintritt; für Erwachsene gibt es Einzel- und Kombitickets.
- Zugang über das Volkskunstmuseum: Der reguläre Eingang zur Hofkirche erfolgt über das Tiroler Volkskunstmuseum in der Universitätsstraße 2.