Bellagio lässt sich mit Kindern zwischen Gärten und kleinen Uferorten entdecken. Die Giardini di Villa Melzi verbinden Pflanzen, Kunst und Wasserblicke. Im alten Fischerort Pescallo ist die Atmosphäre ruhiger als im geschäftigen Zentrum, während die Punta Spartivento den Blick auf die drei Arme des Comer Sees öffnet. Für eine größere geführte Unternehmung kommt der Park der Villa Serbelloni hinzu. Wählt die Wege passend zur Kondition und berücksichtigt die zahlreichen Steigungen und Treppen.
Auf einen Blick
- Giardini di Villa Melzi: Der Garten besitzt unterschiedliche Pflanzenbereiche, Skulpturen und einen japanisch gestalteten Teich. Zum Besuch gehören auch die Kapelle und das kleine Museum.
- Pescallo: Das historische Fischerdorf liegt an einer eigenen Bucht. Kleine Plätze und der Hafen bilden Ziele für einen ruhigen Spaziergang außerhalb des Hauptzentrums.
- Punta Spartivento: An der Nordspitze von Bellagio könnt Ihr die drei Seearme und die umliegenden Berge betrachten. Der Aussichtspunkt ist ein eigener kurzer Ortsausflug.
- Geführter Parkbesuch Villa Serbelloni: Der Park der Rockefeller-Stiftung wird ausschließlich mit Führung und Reservierung besucht. Die hügelige Route passt besonders zu Kindern, die eine längere Gehstrecke gut bewältigen.
Einen Garten wirklich anschauen
In den Melzi-Gärten könnt Ihr gemeinsam nach unterschiedlichen Blättern, Baumformen und Skulpturen suchen. Die Bepflanzung verändert sich mit den Jahreszeiten. Bleibt auf den vorgesehenen Wegen: Die Rasenflächen sind nicht zum freien Spielen oder Picknicken gedacht. Für mitgebrachtes Essen nennt der Betreiber bestimmte Sitzbereiche.
Die Eintrittskarte umfasst Garten, Kapelle und Museum. Die Hauptvilla ist privat und nicht Teil des Innenbesuchs. Für einen selbstständigen Gartenbesuch ist laut Betreiber keine Reservierung nötig; geführte Besuche werden dagegen vorher vereinbart. Klärt die saisonalen Besuchstage, wenn Ihr im späten Herbst oder außerhalb der regulären Gartenzeit kommt.
Dorfwege und Aussicht passend auswählen
Nach Pescallo führen unterschiedliche Verbindungen vom Zentrum und den umliegenden Bereichen. Einige davon enthalten Treppen und sind für Kinderwagen ungeeignet. Wählt den Zugang deshalb bewusst, statt jeden ausgeschilderten Fußweg als gleich leicht einzuschätzen. Am Hafen reicht eine kleine Runde, um das frühere Fischerdorf kennenzulernen.
An der Punta Spartivento könnt Ihr mit Kindern überlegen, welcher Seearm nach Como und welcher nach Lecco führt. Für den Park der Villa Serbelloni plant Ihr deutlich mehr Ausdauer ein: Der geführte Rundgang verläuft über längere Zeit bergauf. Er wird auf Italienisch und Englisch angeboten und hat begrenzte Gruppenplätze. Prüft den Buchungskalender, die passende Sprache und die Gehfähigkeit der Kinder, bevor Ihr Euch dafür entscheidet.