Unterhalb der Kalmit zieht sich auf dem Hüttenberg ein ungewöhnliches Band aus Felsen durch den Wald. Buntsandsteinblöcke, hohe Wände und verwitterte Formen liegen dicht beieinander und bilden das Felsenmeer. Die frei zugänglichen Wanderwege machen es zu einem kostenlosen Naturziel im Pfälzerwald. Im Mittelpunkt steht das Schauen und Entdecken der Gesteinsformen, nicht eine vorgegebene Rundtour.
Die Felsenzone erstreckt sich über mehrere hundert Meter auf dem Grat. Zu den bekannten Formen gehören der Hausfelsen und der Kugelfelsen. Je nach Weg siehst Du die Steine von unten oder bewegst Dich näher zwischen den Felsformationen. Alte Bäume, Moos und Laub setzen andere Farben neben den rötlichen und braunen Sandstein. Gerade die unterschiedlichen Blickwinkel zeigen, wie stark sich die einzelnen Blöcke in Form und Größe unterscheiden.
Zugänge bestehen unter anderem aus Richtung Kalmit, Breitenberg und Hüttenhohl sowie aus dem St. Martiner Tal. Wähle die Wegvariante passend zu Kondition, Wetter und Trittsicherheit. Unebene Pfade, Wurzeln und Felsstufen können bei Nässe oder Laub rutschig werden. Bleibe auf ausgewiesenen Wegen und halte Abstand zu ungesicherten Kanten. Das Felsenmeer ist ein Naturraum, kein gesicherter Kletter- oder Abenteuerspielplatz; bei Sturm oder Eis empfiehlt sich ein anderer Besuchszeitpunkt.