Falera verbindet die Atmosphäre eines Bündner Bergdorfes mit einer langen Siedlungsgeschichte. Entlang der öffentlichen Dorfstraßen kannst Du kostenlos spazieren und Häuser, Kirchenansichten und die offenen Wiesen am Ortsrand entdecken. Der Ort bleibt vom Durchgangsverkehr verschont, ohne dass damit jede Straße autofrei wäre.
Die Landwirtschaft gehört weiterhin zum Dorfleben. Daneben prägen Ferienhäuser und die Verbindung zur Tourismusregion Flims Laax Falera das heutige Bild. Im Dorf steht die Herz-Jesu-Kirche, die 1903 und 1904 entstand. Die ältere Geschichte reicht wesentlich weiter zurück: Falera wurde bereits 765 urkundlich erwähnt, und der nahe Hügel La Mutta war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Die Kirche St. Remigius und das Umfeld der Mutta sind zusätzliche kulturhistorische Anlaufpunkte.
Du kannst den Aufenthalt auf den Dorfkern beschränken oder einen gesonderten Abstecher zu diesen Orten planen. Führungen, Sternwartenbesuche und die Nutzung von Bergbahnen sind eigenständige Angebote mit ihren jeweiligen Bedingungen. Der freie Spaziergang umfasst die öffentlichen Straßen und die dort sichtbaren Außenansichten. Betritt keine privaten Grundstücke und nimm auf landwirtschaftliche Arbeiten sowie den örtlichen Verkehr Rücksicht. Bei der Anreise mit dem Auto beachtest Du die ausgewiesenen Parkmöglichkeiten. Schnee und Eis können die Begehbarkeit im Winter verändern; die tatsächlichen Bedingungen vor Ort bleiben maßgeblich.