Die Klosterkirche Einsiedeln empfängt Dich mit einer weitläufigen Barockanlage und einer eindrucksvollen Doppelturmfassade. Schon auf dem großen Klosterplatz wird die Bedeutung dieses Wallfahrtsortes sichtbar. Im Inneren öffnet sich ein rund 100 Meter langer Kirchenraum, den Du beim gewöhnlichen Besuch ohne Eintritt kennenlernen kannst. Die Kirche gehört zum lebendigen Benediktinerkloster: Persönliches Gebet, Wallfahrten und Gottesdienste prägen den Alltag. Plane Deine Besichtigung deshalb mit Rücksicht auf die Feiernden und die freigegebenen Bereiche.
Der Klosterbruder Kaspar Moosbrugger entwarf den Kirchenbau. Ägid Quirin Asam und Cosmas Damian Asam schufen zwischen 1719 und 1735 die festliche barocke Ausstattung. Ein besonderer Bezugspunkt ist die Gnadenkapelle im westlichen Teil, dem sogenannten Oktogon. Sie bildet für viele Pilgerinnen und Pilger das eigentliche Ziel ihres Weges. Lass den Raum zunächst als Ganzes auf Dich wirken, bevor Du Dich den einzelnen Altären und Kunstwerken zuwendest.
Der freie Kirchenbesuch umfasst keine gebuchte Klosterführung oder Besichtigung der Stiftsbibliothek. Auch die Gnadenkapelle hat eigene Zugangszeiten. Für die Kirche gelten unterschiedliche Sommer- und Winterzeiten; an Sonn- und Feiertagen beginnt der Zugang später als an Werktagen. Beachte außerdem den aktuellen Gottesdienstplan des Klosters.
Kirchenöffnung: Montag bis Samstag ab 6 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 7 Uhr. Von Ostern bis einschließlich 31. Oktober ist die Kirche bis 21 Uhr geöffnet; vom 1. November bis vor Ostern endet die Öffnung um 20:30 Uhr. Die Gnadenkapelle ist außerhalb der Gottesdienste nachmittags von 13:30 bis 16 Uhr zum persönlichen Gebet zugänglich. Liturgische Feiern haben Vorrang vor einer Besichtigung.