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Gedenkstätte Kreuzstadl Rechnitz – Mahnmal und Freiluftdokumentation zum Südostwall

  • Natur & Sehenswürdigkeiten
  • Eintritt frei

Die Gedenkstätte Kreuzstadl in Rechnitz erinnert an die Ermordung ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter im März 1945 und an die Opfer des nationalsozialistischen Südostwallbaus. Die erhaltene Ruine eines früheren Wirtschaftsgebäudes ist ein zentraler Teil des Mahnmals. Daneben erschließt ein Informations- und Dokumentationsbereich im Freien den historischen Zusammenhang. Schautafeln erläutern Zwangsarbeit, Verfolgung und die Verbrechen in den letzten Kriegsmonaten. Ebenso wichtig ist die Geschichte der Erinnerung nach 1945: Die Gedenkinitiative RE.F.U.G.I.U.S. setzt sich seit den frühen 1990er-Jahren dafür ein, den Ort zu bewahren und die Auseinandersetzung mit seiner Geschichte fortzuführen. Die Gedenkstätte verbindet damit ein erhaltenes bauliches Zeugnis mit historischer Bildungsarbeit.

Den gewöhnlichen individuellen Besuch des Mahnmals und der Freiluftdokumentation kannst Du kostenlos unternehmen. Nimm Dir ausreichend Zeit zum Lesen und behandle den Ort als Erinnerungsstätte. Begleitete Rundgänge für Gruppen oder Schulklassen werden gesondert angeboten, müssen vereinbart werden und haben eigene Kosten- und Buchungsbedingungen. Solche buchbaren Zeitfenster sind keine öffentlichen Veranstaltungstermine. Die Gedenkstätte liegt am Kreuzstadl in Rechnitz; die Vereinsanschrift in Oberwart ist ein anderer Ort und kein Zugang zum Mahnmal. Auch der Erinnerungsweg zum jüdischen Leben in Rechnitz und das Mahnmal beim ehemaligen Schlachthaus sind eigene Stationen. Ein Besuch kann helfen, ihre unterschiedlichen historischen Zusammenhänge bewusster wahrzunehmen.

Die Gedenkstätte Kreuzstadl in Rechnitz erinnert an die Ermordung ungarisch-jüdischer Zwangsarbeiter im März 1945 und an die Opfer des nationalsozialistischen Südostwallbaus. Die erhaltene Ruine eines früheren Wirtschaftsgebäudes ist ein zentraler Teil des Mahnmals. …

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Oktober 2026