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Familienerlebnisse in Molln – Museumsgeschichten und Wasser-Spuren im Bodinggraben

  • Freizeitanlagen
  • Familienfreundlich
  • Auch bei schlechtem Wetter

Molln verbindet für Familien Regionalgeschichte mit einem Zugang zur Natur des Nationalparks Kalkalpen. Im Wilderermuseum geht es um frühere Lebensbedingungen, Handwerk und die schwierige Geschichte der Wilderei. Draußen führt der Erlebnisweg „Wasser-Spuren“ in den Bodinggraben. Dort lassen sich Bach, Felsen und Landschaft mit kleinen Entdeckungsaufgaben verbinden. Für eine angeleitete Naturbegegnung können Familien außerdem ein Rangerprogramm anfragen. Ortskern und Bodinggraben sind getrennte Ausflugsbereiche, deren Anreise und Anforderungen Ihr jeweils passend planen solltet.

Auf einen Blick

  • Wilderermuseum Molln: Das öffentliche Kulturmuseum behandelt Wilderei, Herrschaft und regionale Lebensgeschichten. Ein Teil der Erzählung betrifft tragische historische Ereignisse.
  • Handwerk und Maultrommelgeschichte: Im selben Museum zeigen handwerkliche Themen und eine Schauwerkstätte die lange Tradition der Metall- und Holzverarbeitung.
  • Erlebnisweg Wasser-Spuren: Der Naturpfad im Bodinggraben erläutert Landschaft, Bach und Wald. Im Bereich der Stationen gibt es auch einen Wasserspielbereich.
  • Anfragbares Nationalpark-Familienprogramm: Im Bodinggraben bietet der Nationalpark eine Erlebnistour mit Rangerbegleitung an. Individuelle Termine werden vorher abgestimmt.

Regionalgeschichte mit Kindern besprechen

Das Wilderermuseum befindet sich in einer früheren Forsthube im Ortskern von Molln. Es verbindet Alltags- und Handwerksgeschichte mit den historischen Konflikten um die Wilderei. Dabei geht es auch um die tödlichen Ereignisse des Jahres 1919. Wählt mit jüngeren Kindern die Themen bewusst aus und sprecht darüber, wie sich frühere Lebensbedingungen und Regeln von heutigen unterscheiden. Die Wildereigeschichte ist kein Spielangebot mit Waffen oder Jagderlebnissen.

Ein anderer Zugang führt über Holzhandwerk, Metallbearbeitung und Maultrommelgeschichte. Die Schauwerkstätte im Museum gibt Einblick in eine örtliche Tradition, ohne dass damit eine laufende Vorführung eines privaten Betriebs versprochen wird. Das Museum hat saisonale Öffnungstage; Führungen außerhalb dieser Zeiten werden nach den veröffentlichten Bedingungen im Voraus vereinbart. Das Haus beschreibt sich als barrierefrei und nennt ein entsprechendes WC. Dieser Zugang gilt nicht automatisch für die Naturwege außerhalb des Ortskerns.

Wasser-Spuren im Bodinggraben

Für den Bodinggraben fahrt Ihr von Molln in Richtung Breitenau bis zum Bereich Scheiblingau. Von dort führt der untere Forststraßenabschnitt entlang der Krummen Steyrling zum Jagahäusl. Dieser erste Abschnitt wird als kinderwagentauglich beschrieben. Der anschließende Erlebnisweg verläuft dagegen auf unebenem Untergrund. Seine Stationen beschäftigen sich unter anderem mit Felsen, Schluchtwald, Wasser und der früheren Nutzung der Landschaft; ein Wasserspielbereich ergänzt die Naturfragen.

Entscheidet vorab, ob ein kurzer Abschnitt oder der weiterführende Rundweg zu Eurer Familie passt. Die Zufahrt oberhalb Scheiblingau ist zeitlich beschränkt und ersetzt keine allgemeine freie Anfahrt bis zum Ausflugsziel. Für eine begleitete Entdeckungstour lässt sich beim Nationalpark ein Familienprogramm im Bodinggraben anfragen. Treffpunkt, Dauer und Anforderungen werden dafür gesondert abgestimmt. Ein andernorts veröffentlichter Nationalparktermin gilt nicht automatisch für Molln. Wetter und aktuelle Nationalparkhinweise bestimmen, welche Außenbereiche sinnvoll zugänglich sind.

Molln verbindet für Familien Regionalgeschichte mit einem Zugang zur Natur des Nationalparks Kalkalpen. Im Wilderermuseum geht es um frühere Lebensbedingungen, Handwerk und die schwierige Geschichte der Wilderei. Draußen führt der Erlebnisweg „Wasser-Spuren“ in den Bodinggraben. …

Attraktionen

Gut zu wissen

  • Der Kartenpunkt dient der räumlichen Orientierung in Molln. Die genannten Familienangebote haben eigene Standorte und Öffnungszeiten.

Häufige Fragen

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Oktober 2026