Die Tostner Burg ist eine Burgruine in Tosters bei Feldkirch und die flächenmäßig größte Burganlage Vorarlbergs. Die Grafen von Montfort, die Gründer der Stadt Feldkirch, ließen sie um 1260 errichten. Im Appenzellerkrieg wurde die Burg am 25. November 1405 eingenommen und ausgebrannt, nur der mächtige Turm blieb erhalten. Er prägt die Ruine bis heute. Von der Burg führt ein Weg hinunter zum Kirchlein St. Corneli, der alten Tostner Pfarrkirche. An der nördlichen Friedhofsmauer steht die rund 1.000 Jahre alte Eibe, eines der Feldkircher Naturdenkmäler. Die Burg lässt sich gut mit einem Spaziergang durch Feldkirch verbinden. Auskunft zur Stadt und zu Angeboten gibt das Tourismusbüro im Palais Liechtenstein.
Dein Besuch
Orientiere dich in Tosters am Burgweg und folge den ausgeschilderten Fußwegen Richtung St. Corneli und Burg. Der Zugang führt bergauf; feste Schuhe sind auch bei einem kurzen Besuch sinnvoll. Bleibe in der Ruine auf den vorgesehenen Wegen und beachte Absperrungen. Mit Kindern verdienen Mauerkanten und unebenes Gelände besondere Aufmerksamkeit. Plane Zeit für den Abstecher zur Kirche und den Rückweg ein. Die Tourismusinformation Feldkirch bietet weiterführende Hinweise zu Spazier- und Wanderwegen.
Foto: Julia Reis / Land Vorarlberg, Abteilung Kultur. Bildquelle. Die Tostner Burg und ihre erhaltenen Mauern.