Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung gehört zu den historischen Bauwerken im Söldener Ortszentrum. Erstmals wurde die Kirche 1288 urkundlich erwähnt. Ein Umbau folgte 1521; erhaltene gotische Bausubstanz und die spätere barocke Gestaltung prägen das Erscheinungsbild.
Im Inneren lohnt sich der Blick nach oben: Joseph Anton Puellachers Deckenfresken von 1779 gehören zu den besonderen Ausstattungsstücken. Bei der Restaurierung zwischen 1975 und 1979 wurden unter anderem Teile der Fresken, Apostelkreuze und gemalte Kreuzwegstationen freigelegt. Die Kirche lässt sich gut als ruhiger Kulturstopp in einen Aufenthalt im Ort einbauen.
Dein Besuch
Orientiere dich an der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung im Bereich Dorfstraße und Rettenbach. Prüfe die aktuelle Zugänglichkeit vor Ort; Gottesdienstzeiten werden an der Kirche angeschlagen. Für einen kurzen Blick auf den Innenraum ist kein längerer Ausflug nötig, dennoch lohnt es sich, Zeit für die Malereien und architektonischen Details mitzubringen.
Während Gottesdiensten und Andachten hat die Nutzung als Kirchenraum Vorrang. Bewege dich leise und beachte Hinweise zum Fotografieren. Die Kirche ist ein anderer Besuchsort als die Pfarrkirche St. Jakob im weiter südlich gelegenen Vent; achte deshalb bei der Routenplanung auf den richtigen Ortsteil.
Ausstattung und Merkmale
- Mariä Heimsuchung: Pfarrkirche im Söldener Ortszentrum
- Historische Bausubstanz: Gotische und barocke Elemente
- Deckenfresken von 1779: Malereien von Joseph Anton Puellacher
- Kulturstopp im Ort: Mit einem Spaziergang kombinierbar
Foto: Anton-kurt / CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons.