Erlangen bietet Pflanzenwelten mitten in der Stadt, spielerische Museumsgeschichte und Naturerlebnisse im Stadtteil Tennenlohe. Wähle zwischen einer kurzen Gartenpause, einer Museumsrallye und einem aktiven Ausflug im Wald oder auf dem Rad.
Auf einen Blick
- Pflanzen entdecken ohne Eintritt: Freiland und Gewächshäuser des Botanischen Gartens sind kostenlos. Die Gewächshäuser öffnen dienstags bis sonntags; im Winter schließt das Freiland früher.
- Suchspiele im Stadtmuseum: Kostenlose Suchspiele an der Museumskasse führen durch die Dauerausstellung. Unter 18-Jährige haben freien Eintritt; für Erwachsene gelten die Besuchstarife.
- Kleine Waldexpedition: Der Naturerlebnispfad in Tennenlohe ist etwa 0,8 Kilometer lang. Mit Ausprobieren rechnest du mit ein bis zwei Stunden; Kinderwagen und Rollstuhl sind nur eingeschränkt geeignet.
- Tierkunst auf dem Rad: Die familienfreundlich beschriebene Tiergarten-Radtour führt etwa acht Kilometer zu zehn Tierskulpturen. Karte und Quiz gibt es kostenlos beim Stadtmuseum.
Pflanzen bestaunen und Geschichte spielerisch entdecken
Mitten in Erlangen kannst du den Tag ganz entspannt beginnen: Im Botanischen Garten der FAU warten Pflanzenwelten im Freiland und in den Gewächshäusern. Lass deine Kinder nach besonders großen Blättern oder ungewöhnlichen Wuchsformen schauen. Beide Bereiche kosten keinen Eintritt. Die Gewächshäuser öffnen dienstags bis sonntags von 9:30 bis 15:30 Uhr; das Freiland schließt von Oktober bis März bereits um 16 Uhr. Die Neischl-Höhle hat eigene, wetterabhängige Besuchszeiten im Sommer und ist deshalb keine verlässliche Ganzjahresstation.
Im Stadtmuseum am Martin-Luther-Platz wird aus dem Rundgang eine kleine Suche: An der Kasse erhältst du kostenlose Suchspiele zu Ur- und Frühgeschichte, Altstadt und Neustadt. Der Museumseintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei; Erwachsene prüfen den aktuellen Tarif. Wenn ihr lieber radelt, führt euch die rund acht Kilometer lange Tiergarten-Radtour zu zehn Tierskulpturen im Stadtgebiet. Der Name meint Kunstwerke, keine lebenden Tiere. Die Route verläuft laut Museum ohne große Steigungen auf Radwegen und verkehrsberuhigten Straßen, mit Spielplätzen und Grünanlagen für Pausen. Karte und Quiz sind kostenlos; wähle sie, wenn deine Kinder die Strecke sicher fahren können.
Waldzeit in Tennenlohe und ein Plan für euren Besuch
Für Balancieren, Entdecken und Bewegen fahrt ihr zum Naturerlebnispfad am Walderlebniszentrum Tennenlohe. Auf etwa 0,8 Kilometern liegen die Stationen dicht beieinander; mit Spielen und Ausprobieren kannst du ein bis zwei Stunden verbringen. Der Pfad ist auch außerhalb der Öffnungszeiten des Zentrums zugänglich. Für Kinderwagen und Rollstuhl ist er nur eingeschränkt befahrbar. Aktuell meldet der Betreiber den Naturpfad wieder geöffnet, den Barfußpfad jedoch nach Sturmschäden weiterhin gesperrt. Auch das „Haus der Tiere“ ist bis auf Weiteres geschlossen. Prüfe diese Hinweise kurz vor eurem Ausflug und plane die offenen Angebote.
Du musst Garten, Museum und Wald nicht in einen einzigen Tag packen: Der Garten und das Stadtmuseum eignen sich für eine Innenstadtpause, Tennenlohe ist ein eigener Ausflug im südlichen Stadtgebiet. Für Regen passt das Museum; im Wald helfen feste Schuhe und eine mitgebrachte Brotzeit. Das Stadtmuseum liegt rund 750 Meter vom Hauptbahnhof entfernt, die Bushaltestelle Martin-Luther-Platz direkt vor dem Eingang. Der Eingang ist ebenerdig, die Ausstellungsräume sind mit rollstuhlgeeignetem Aufzug erreichbar und ein barrierefreies WC ist vorhanden. Buchbare Mitmachprogramme und Führungen brauchen eine Anmeldung; die Suchspiele kannst du während des normalen Museumsbesuchs nutzen.
Bildnachweis
Foto: Daniel Arnold · Wikimedia Commons · CC BY 2.5 Generic. Keine inhaltliche Bearbeitung.