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Familienerlebnisse in Andernach – Römerspuren, essbare Gärten und Türme am Rhein

  • Freizeitanlagen
  • Familienfreundlich
  • Auch bei schlechtem Wetter

Andernach verbindet Stadtgeschichte mit Entdeckungen im öffentlichen Grün. Im Stadtmuseum führen Funde und Modelle in frühere Zeiten. Die Essbare Stadt macht Pflanzen und Lebensmittel mitten im Stadtgebiet zum Thema. Der Runde Turm und erhaltene Befestigungen lassen sich in eine eigene Altstadtrunde einbauen. An den Rheinanlagen findet der Ausflug einen ruhigeren Abschnitt am Fluss. Die einzelnen Ziele können nach Wetter und Interesse ausgewählt werden.

Auf einen Blick

  • Stadtmuseum im Haus von der Leyen: Die städtische Sammlung zeigt unter anderem römische Funde, Stücke aus der fränkischen Zeit und mittelalterliche Bauplastik.
  • Essbare Stadt: In öffentlichen Grünbereichen wachsen Nutzpflanzen, Kräuter und Obstgehölze. Was zu sehen und zu ernten ist, verändert sich mit der Jahreszeit.
  • Runder Turm und Stadtbefestigung: Der markante Wehrturm sowie erhaltene Tore und Mauerbereiche bieten Anhaltspunkte für einen historischen Stadtspaziergang.
  • Rheinanlagen: Die öffentlichen Grün- und Uferwege eignen sich für eine selbst gewählte Spazierstrecke am Fluss.

Im Museum anfangen und draußen nach Spuren weitersuchen

Das Stadtmuseum ist im historischen Haus von der Leyen untergebracht. Die Sammlung führt durch verschiedene Zeiten der Stadtgeschichte. Römische Gegenstände, Funde aus fränkischen Gräbern und mittelalterliche Architekturfragmente machen unterschiedliche Lebenswelten sichtbar. Für einen Besuch mit Kindern kann es helfen, wenige Objekte auszuwählen und genauer zu betrachten: Woraus bestehen sie, wozu wurden sie verwendet und welche Fragen bleiben offen? So entsteht ein eigener Zugang, ohne dass jedes Ausstellungsstück ausführlich besprochen werden muss.

In der Altstadt lässt sich dieser Blick auf Gebäude und Befestigungen fortsetzen. Der Runde Turm ist ein gut erkennbares Wahrzeichen und gehörte zur mittelalterlichen Wehrarchitektur. Tore und erhaltene Mauerbereiche zeigen weitere Teile der früheren Stadtgrenze. Ein Spaziergang auf öffentlichen Wegen ist von einer Besichtigung im Turm zu unterscheiden. Für den Aufstieg gelten eigene Besuchszeiten und mögliche Einschränkungen. Informiere Dich deshalb vorab, wenn eine Turmbesteigung ein wichtiger Bestandteil Eures Ausflugs sein soll.

Nutzpflanzen in der Stadt entdecken und am Rhein weitergehen

Mit der Essbaren Stadt werden öffentliche Grünflächen auch als Orte für Nutzpflanzen gestaltet. In den Beeten und entlang von Mauern können je nach Saison Gemüse, Kräuter und Obstgehölze zu sehen sein. Das bietet Kindern einen anschaulichen Anlass, über Blüte, Wachstum und Ernte zu sprechen. Die erlaubte Nutzung richtet sich nach den jeweils gekennzeichneten Flächen und den Hinweisen vor Ort. Nicht jede Pflanze im Stadtgebiet gehört automatisch zum Projekt, und die Beete sehen zu unterschiedlichen Jahreszeiten anders aus.

Die Rheinanlagen ergänzen diese Entdeckungen um einen Weg am Fluss. Wählt eine Strecke, die zur verfügbaren Zeit und zur Ausdauer der Kinder passt. Uferblicke, Schiffe und die Gestaltung des öffentlichen Grüns bringen andere Eindrücke als die engen Altstadtwege. Für einen Besuch müssen Museum, Turm und Flussspaziergang nicht vollständig an einem Tag verbunden werden. Ein überschaubarer Schwerpunkt mit genügend Pausen lässt sich ebenso gut planen. Die offiziellen Seiten informieren über Museumsbesuch, Turmzugänge und die Orte der Essbaren Stadt.

Andernach verbindet Stadtgeschichte mit Entdeckungen im öffentlichen Grün. Im Stadtmuseum führen Funde und Modelle in frühere Zeiten. Die Essbare Stadt macht Pflanzen und Lebensmittel mitten im Stadtgebiet zum Thema. Der Runde Turm und erhaltene Befestigungen lassen sich in eine eigene Altstadtrunde einbauen. …

Attraktionen

Gut zu wissen

  • Der Kartenpunkt dient der räumlichen Orientierung in Andernach. Die genannten Familienangebote haben eigene Standorte und Öffnungszeiten.
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