Mit seinen Türmen und dem roten Sandstein prägt der Mainzer Dom das Bild der Altstadt. Zwischen Markt, Höfchen und Leichhof steht die große Kathedrale seit mehr als tausend Jahren im Zentrum des städtischen Lebens. Außerhalb der Gottesdienste kannst Du den Dom kostenlos besuchen. Im Inneren erschließen sich die Weite des Langhauses, die beiden Chöre und die unterschiedlichen Spuren seiner langen Baugeschichte.
Der ursprüngliche Entwurf geht auf Erzbischof Willigis zurück. Sein monumentaler Kirchenbau sollte auch die besondere Stellung des Mainzer Erzbischofs im Reich sichtbar machen. Ungewöhnlich ist der liturgische Schwerpunkt im Westen: Die Ausrichtung des Hauptaltars nimmt Bezug auf das alte St. Peter in Rom. Brände, Wiederaufbau und spätere Ergänzungen veränderten das Gebäude immer wieder, ohne seine Grundgestalt als große Pfeilerbasilika aufzugeben.
Nimm Dir Zeit, die verschiedenen Raumteile und die historischen Grabdenkmäler zu betrachten. Während liturgischer Feiern hat die gottesdienstliche Nutzung Vorrang; eine touristische Besichtigung ist dann nicht möglich. Für das persönliche Gebet gibt es einen eigenen Zugang zur Gotthardkapelle vom Markt aus. Das Dommuseum hat einen separaten Eintritt und eigene Öffnungszeiten. Eine reguläre Besteigung des Domturms wird nicht angeboten. Für kurzfristige Änderungen ist die verlinkte Besucherinformation maßgeblich.