In Regensburg kannst du eine kurze Runde an der Donau mit Kunst zum Miträtseln und lebendiger bayerischer Geschichte verbinden. Zwei unterschiedliche Museen geben dir auch für einen Regentag mehrere Möglichkeiten.
Auf einen Blick
- Stadtgeschichten für Kinder: Die Tourist-Information vermittelt spezielle Kinder- und Jugendführungen für vorab gebuchte Gruppen.
- Koggi begleitet den Kunstbesuch: Im Kunstforum gibt es Hefte für verschiedene Altersstufen: vom gemeinsamen Schauen ab drei Jahren bis zum selbstständigen Entdecken.
- Bayerns Geschichte anschaulich: Im Haus der Bayerischen Geschichte führen Objekte und Medien durch die Zeit seit 1800; dazu kommen interaktive Stationen.
- Zugänglicher Museumsbesuch: Das Haus der Bayerischen Geschichte ist barrierefrei und bietet unter anderem Medienangebote in Gebärdensprache und Leichter Sprache.
Eine kleine Stadtrunde und Kunst mit Koggi
Beginne mit einer überschaubaren Runde an der Donau und der Steinernen Brücke. Auf der Familienseite findest du passende Anregungen für eure Stadtentdeckung. Wenn ihr Geschichten lieber erzählen lasst, gibt es Kinder- und Jugendführungen wie „Ich sehe was, was du nicht siehst ...“. Diese Angebote buchst du für eine Gruppe nach Verfügbarkeit; sie sind kein täglich frei zugänglicher Rundgang. Kläre mit der Tourist-Information, welches Format und welcher Umfang zu deiner Familie passen.
Im Kunstforum Ostdeutsche Galerie wird gemeinsames Schauen durch Koggi-Hefte begleitet. Für Drei- bis Fünfjährige gibt es Bildrätsel mit erwachsener Begleitung. Sechs- bis Neunjährige entdecken mit einem Erwachsenen den Kunstreiseführer, ältere Kinder von zehn bis zwölf Jahren können damit auch selbstständiger unterwegs sein. Wähle das Heft nach Alter und Leselust. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt; für begleitende Erwachsene gelten eigene Tickets. Frage an der Kasse nach dem passenden Heft und den aktuellen Besuchsbedingungen.
Geschichte erleben und einen guten Besuchsrahmen wählen
Das Haus der Bayerischen Geschichte erzählt Bayerns Geschichte seit 1800 mit Originalobjekten und Medieninstallationen. Interaktive Stationen, etwa zum Landtag, bieten Gesprächsanlässe mit Schulkindern. Such dir wenige Themen aus, die eure Kinder interessieren, statt die ganze Dauerausstellung in einem Zug abzuhaken. Im Foyer gibt es eine kostenlos zugängliche multimediale Geschichtsschau; für die Dauerausstellung gelten eigene Eintrittsregeln.
Für deine Planung bündelt die Besuchsseite Öffnungen, Tickets und Zugangsinformationen. Das Museum ist barrierefrei; Angebote in Gebärdensprache und Leichter Sprache können den Besuch zusätzlich erleichtern. Prüfe benötigte Hilfen vorab. Die beiden Museen liegen an unterschiedlichen Stellen der Stadt: Wähle für jüngere Kinder lieber eines mit einer kurzen Donau- oder Stadtetappe. Mit Kinderwagen ist eine passende Straßenroute nicht automatisch eine Zusage für jeden historischen Innenraum; bei einer gebuchten Führung klärst du den konkreten Weg gleich mit.