Pinkafeld bietet Familien eine Mischung aus Stadtgeschichte, Handwerk und Bewegung. Im Stadt-, Tuchmacher- und Feuerwehrmuseum erzählen unterschiedliche Sammlungen vom früheren Leben. Der Geisterpfad macht lokale Sagen an Orten in der Stadt hörbar. Für eine Spielpause stehen öffentliche Plätze zur Verfügung – darunter der Spielplatz im Marktfeld und ein neu geschaffener, öffentlich zugänglicher Spielbereich beim SOS-Kinderdorf.
Auf einen Blick
- Stadt-, Tuchmacher- und Feuerwehrmuseum: Die Sammlungen reichen von Fossilien und Archäologie bis zu Handwerk und Feuerwehrgeschichte. Der Museumsverein betreut das Haus am Rathausplatz.
- Pinkafelder Geisterpfad: Acht Stationen mit QR-Codes verbinden Orte in der Stadt mit Hörgeschichten aus der lokalen Sagenwelt.
- Spielplatz Marktfeld: Im Bereich der Bischof-Haas-Straße gibt es unter anderem Klettergeräte, Rutsche, Schaukeln, Sandkasten und Sportflächen.
- Öffentlicher Spielplatz beim SOS-Kinderdorf: Der mit Unterstützung der Stadt geschaffene Spielplatz steht ausdrücklich auch Familien außerhalb des Kinderdorfs offen.
Im Museum Gegenstände und Arbeitswelten vergleichen
Im Museum am Rathausplatz kannst Du mit Deinen Kindern verschiedenen Spuren der Vergangenheit folgen. Die stadtgeschichtlichen Bereiche zeigen Fundstücke und Objekte aus dem Leben der Menschen in Pinkafeld. Das Tuchmachermuseum erklärt, wie sich ein wichtiges Handwerk veränderte und schließlich industrielle Produktion entstand. Der Feuerwehrbereich erzählt von der Entwicklung der ältesten Feuerwehr des Burgenlandes. So finden auch Familien mit unterschiedlichen Interessen einen gemeinsamen Anlass zum Entdecken.
Vorführungen wie Schauweben gehören zu bestimmten Programmen und sind nicht automatisch an jedem Öffnungstag dabei. Für einen gewöhnlichen Rundgang gelten die saisonalen Museumszeiten. Gruppenführungen außerhalb dieser Zeiten sind nach Voranmeldung möglich. Wenn Du einen besonderen Aktionstag besuchen möchtest, prüfe dessen Programm gesondert. Museumsausstellungen, ein Stadtspaziergang und Spielplätze lassen sich nach Interesse kombinieren, brauchen aber keinen festen ganztägigen Ablauf.
Geistergeschichten auswählen und anschließend draußen spielen
Der Geisterpfad führt zu acht mit QR-Codes versehenen Stationen. Die Sagen werden als Hörgeschichten zugänglich; zur Vorbereitung helfen die Stationsübersicht und der Plan des Museumsvereins. Dabei geht es auch um unheimliche Figuren und düstere Begebenheiten. Wähle die Geschichten deshalb nach Alter und Empfinden Deiner Kinder aus. Ein Spaziergang bei Tageslicht kann besser passen als eine Abendführung. Für das Anhören unterwegs brauchst Du ein geeignetes Mobilgerät und Zugang zu den verlinkten Inhalten.
Für freie Spielzeit bietet sich beispielsweise der Spielplatz Marktfeld an. Unterschiedliche Geräte und Sportflächen sprechen verschiedene Altersgruppen an; Sitzgelegenheiten erleichtern eine Pause. Eine weitere Möglichkeit ist der öffentliche Spielplatz beim SOS-Kinderdorf. Hier ist der ausdrücklich freigegebene Spielbereich das Ziel. Respektiere die angrenzenden Wohn- und Betreuungsbereiche und die Hinweise vor Ort. Die städtische Übersicht hilft Dir, einen Spielplatz nach Standort und Ausstattung auszuwählen, statt dafür einen langen Umweg einzuplanen.