Das Hörfeld-Moor erstreckt sich an der Grenze zwischen der Steiermark und Kärnten. In der breiten Talwanne zwischen den Gurktaler und den Seetaler Alpen ist aus einem früheren See ein abwechslungsreicher Feuchtlebensraum entstanden. Röhricht, Seggen, feuchte Wiesen und Gehölze liegen hier nebeneinander und bieten vielen Tieren einen Rückzugsraum. Für Besucher machen ausgewiesene Wege, Beobachtungspunkte und der Emmi-Antes-Steg einzelne Bereiche erlebbar. Du kannst vom Steg aus in die Moorlandschaft blicken, Pflanzen am Wegrand betrachten und mit etwas Geduld Vögel beobachten. Der Wechsel zwischen offenen Feuchtflächen und den bewaldeten Rändern gibt dem Gebiet seinen besonderen Charakter. Informationstafeln helfen dabei, den geschützten Lebensraum einzuordnen, ohne dafür quer durch das Moor gehen zu müssen.
Die vorgesehenen Besucherwege sind kostenlos zugänglich; geführte Naturprogramme werden separat angeboten. Bleibe unbedingt auf den ausgewiesenen Wegen und Stegen. Große Teile des Moores sind nicht begehbar, und die Quelltöpfe können gefährlich sein. Auch scheinbar fester Boden am Rand einer Wasserfläche ist keine Einladung zum Abkürzen. Für einen kurzen Besuch orientiere Dich am Emmi-Antes-Steg; die vollständige Moor-Runde ist ein größeres Vorhaben. Bei Eis, Nässe oder beschädigten Stegen beachte die örtlichen Einschränkungen. Hunde, falls mitgeführt, bleiben eng bei Dir und abseits der empfindlichen Flächen.