Im Heimatmuseum Tarrenz wird ein historisches Bauernhaus selbst zum Ausstellungsstück. Stube, Kammer und Küche mit offener Feuerstelle bewahren Eindrücke früherer Wohnverhältnisse. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1734 und bietet einen anschaulichen Rahmen für Gegenstände aus Haushalt, Landwirtschaft und Handwerk.
Werkzeuge und Geräte erzählen unter anderem vom Schustern, Schneidern, Tischlern und Weben. Im ehemaligen Stall setzt die Galerie mit wechselnden Ausstellungen einen weiteren Schwerpunkt. Dazu kommen einzelne Veranstaltungen des Museumsvereins, etwa rund ums traditionelle Brotbacken. Das kleine Haus eignet sich für alle, die regionale Geschichte gern an konkreten Räumen und Gebrauchsgegenständen nachvollziehen.
Dein Besuch
Du findest das Museum in der Schulgasse. Stimme deinen Besuch mit dem Museumsverein ab und prüfe die aktuellen Öffnungszeiten beziehungsweise Möglichkeiten einer Führung. Gerade für kleine Gruppen lohnt sich die frühzeitige Anfrage, da Führungen nach Vereinbarung organisiert werden.
Das Haus ist nicht barrierefrei. Kläre bei eingeschränkter Mobilität vorab, welche Bereiche erreichbar sind. Brotbacken und ähnliche Aktionen finden zu eigenen Terminen statt und gehören nicht automatisch zu jedem Besuch. Ein Museumsaufenthalt lässt sich gut mit einem kurzen Rundgang durch das Dorf verbinden.
Ausstattung und Merkmale
- Bauernhaus von 1734: Das historische Gebäude beherbergt die Sammlung.
- Stube, Kammer und Küche: Die Räume vermitteln früheres Wohnen und Haushalten.
- Historische Handwerke: Werkzeuge zeigen unter anderem Weben, Schneidern und Schustern.
- Galerie im früheren Stall: Wechselnde Kunstausstellungen ergänzen die Sammlung.