Rund um den Fruchtmarkt und die Basilika zeigt St. Wendel ein kleinteiliges historisches Stadtbild. Die öffentlichen Plätze und Gassen kannst Du kostenlos bei einem eigenen Bummel erkunden. Unterschiedliche Hausfassaden, schmale Straßenräume und der aufragende Kirchenbau wechseln dabei ständig ihre Wirkung. Schon ein kurzer Abstecher von den größeren Straßen führt in den charakteristischen Kern der Oberstadt.
Die Stadt ist eng mit der Verehrung des heiligen Wendelin verbunden. Seine Gebeine werden in der Basilika bewahrt, die bis heute das Stadtbild prägt. Der spätgotische Kirchenbau und sein Strebewerk setzen einen deutlichen Akzent über den Häusern. In den umgebenden Gassen lässt sich der Verlauf des gewachsenen Zentrums entdecken, ohne dafür eine Stadtführung buchen zu müssen. Besonders reizvoll ist der Blick durch die Balduinstraße auf die Basilika.
Dieser Rundgang gilt dem öffentlichen Altstadtensemble. Die Innenräume von Kirchen, Museen und Geschäften haben eigene Besuchsbedingungen. Cafés und Restaurants bieten zusätzliche Möglichkeiten für eine Pause, sind aber keine Voraussetzung für den Stadtbummel. Pflaster, Steigungen und einzelne Stufen können die Wege unterschiedlich bequem machen. Halte Zugänge zu Wohnungen und Betrieben frei und beachte den örtlichen Verkehr. Thematische Stadt- und Nachtwächterführungen sind gesonderte Angebote; deren Treffpunkt am Kirchenportal ist nicht mit allgemeinen Kirchenöffnungszeiten gleichzusetzen.