Im Gläsernen Wald bei Regen bestehen die Bäume aus farbigem Glas. Tannen, Fichten, Buchen, Kiefern und Espen werden hier als lebensgroße Kunstobjekte neu interpretiert. Die Anlage liegt im Ortsteil Weißenstein unmittelbar beim Museum im Fressenden Haus und am Fuß der Burgruine. Sie verbindet die Glastradition des Bayerischen Waldes mit einem ungewöhnlichen Spazierziel.
Dein Besuch
Orientiere dich an Weißenstein 18 und den örtlichen Hinweisen zur Burganlage. Der Gläserne Wald ist nach Angaben der Stadt ganzjährig geöffnet. Du kannst ihn damit auch dann als eigenen Ausflugspunkt wählen, wenn Burg oder Museum gerade nicht zugänglich sind. Deren saisonale Öffnung solltest du vorab gesondert prüfen.
Schau dir die Glasbäume aus mehreren Richtungen an. Durchsichtiges und farbiges Glas wirkt vor Fels, Himmel und echter Vegetation jeweils anders. Tageslicht hilft dabei, diese Unterschiede zu entdecken. Halte bei Fotos die Wege frei und beachte die Hinweise an den empfindlichen Kunstobjekten.
Glaskunst und Geschichte kombinieren
Die Idee entstand aus der Zusammenarbeit von Charly Rödl und dem Glaskünstler Rudolf Schmid. Sie passt zu einer Region, in der Glas seit Langem zum Handwerk und zur Kultur gehört. Für einen längeren Besuch kannst du die benachbarten historischen Angebote einbeziehen. Der Gläserne Wald bleibt dabei das Kunstziel im Freien; Burgruine und Museum erzählen jeweils ihre eigenen Geschichten.
Ausstattung und Merkmale
- Lebensgroße Glasbäume
- Kunst unter freiem Himmel
- Ganzjährig zugängliche Anlage
- Direkt bei Burg und Museum