Der Bethmannpark bietet mitten in Frankfurt einen kostenlosen Spaziergang zwischen alten Bäumen und gepflegten Blumenrabatten. Mauern, Zäune und Gehölze schirmen die gut drei Hektar große Anlage von den umliegenden Straßen ab. Der Chinesische Garten ist Teil dieses gemeinsamen Parkziels. Hinter seinen weißen Mauern wechseln sich Pavillons, Brücken, Wasser und sorgfältig gestaltete Pflanzungen ab.
Die Familie von Bethmann erwarb den Garten 1783. Nach späteren Umgestaltungen und dem Übergang an die Stadt entwickelte sich die Anlage zum öffentlichen Schaugarten. Seit 1976 steht sie unter Denkmalschutz. Den Chinesischen Garten legten Fachleute 1989 mit aus China importierten Gestaltungselementen an. Er trägt den Namen Garten des Himmlischen Friedens zum Gedenken an die Ereignisse auf dem Tian’anmen-Platz.
Die Stadt nennt als Beginn der Parköffnung werktags sieben Uhr und am Wochenende zehn Uhr. Geschlossen wird mit Einbruch der Dunkelheit; eine feste tägliche Schließstunde wäre deshalb unzutreffend. Die Zeiten des Beratungsgartens gelten nur für diesen Teilbereich. Hunde und Fahrräder sind im Park nicht vorgesehen. Bitte bleibe auf Wegen, schone Pflanzungen und beachte örtliche Hinweise, falls Gartenbereiche vorübergehend gesperrt sind.