In Nyon könnt Ihr einen Familientag zwischen den Spuren der Römer und dem Genfersee verbringen. Drei Museen erzählen von ganz unterschiedlichen Seiten der Stadt: vom antiken Noviodunum, von Natur und Geschichte des Léman und vom Leben im Schloss. Dazwischen liegen kurze Stadtwege, ein Park und die Uferpromenade. Sucht Euch einen Schwerpunkt aus und ergänzt ihn um Zeit am Wasser.
Auf einen Blick
- Musée du Léman: Aquarien, Boote und Geschichten über das Leben am See zeigen Euch die natürliche und menschliche Seite des Genfersees. Eigene Angebote für Kinder und Familien ergänzen die Ausstellungen.
- Musée romain: Das Römermuseum liegt in den Fundamenten der antiken Basilika. Fundstücke und wechselnde Ausstellungen machen die Vergangenheit greifbar; Ferienaktivitäten haben eigene Termine.
- Schloss Nyon: Das Schloss mit seinen weißen Türmen steht über dem See. Innen begegnet Ihr Porzellan, historischen Räumen und Spuren der früheren Nutzung als Verwaltungs- und Gefängnisgebäude.
- Ufer und Parc du Bourg-de-Rive: Am See findet Ihr Wege zum Flanieren und einen Park mit jahreszeitlich gestalteter Blumenmosaik. Das ergänzt einen Museumsbesuch im Stadtzentrum.
Einen See auf mehreren Wegen kennenlernen
Im Musée du Léman geht es um mehr als die Aussicht auf das Wasser. Ihr erfahrt, wie Menschen auf und an diesem See gelebt, geforscht und gearbeitet haben. Die Aquarien stellen den Bezug zu den Lebensräumen her. Für Workshops und weitere Familienangebote ist je nach Veranstaltung eine Anmeldung vorgesehen.
Draußen könnt Ihr ans Ufer gehen und beobachten, wie sich der See heute zeigt. Im Bereich Rive starten die Schiffe der CGN; Fahrten richten sich nach dem jeweiligen Fahrplan. Die kommunale Badestelle Trois-Jetées ist kein beaufsichtigtes Schwimmbad. Für einen einfachen Spaziergang bleibt Ihr auf den Uferwegen und im Park.
Römerstadt und Schlossbesuch planen
Das Musée romain führt Euch zu den Ursprüngen von Nyon. Weil das Museum auf einem archäologischen Ort liegt, bekommt die Stadtgeschichte einen konkreten Schauplatz. Ältere Kinder können den Besuch mit römischen Spuren im Stadtbild verbinden. Die wechselnden Ausstellungsthemen und Ferienworkshops findet Ihr im Museumsprogramm.
Im Schloss ist ein Babytragesystem praktischer als ein Kinderwagen: Kinderwagen bleiben während der Besichtigung am Empfang. Gefängnisetage und Dachräume sind nicht barrierefrei zugänglich. Die drei städtischen Museen haben reguläre Schließtage und gemeinsame Ticketangebote. Prüft die aktuellen Bedingungen und die Sprache von Führungen; nicht jedes Programm findet auf Deutsch statt.